Mein erstes mal… Halbmarathon

Im Ziel

28.04.2013 Das war er nun also, mein erster Halbmarathon. 2011 wollte ich schon einmal beim Oberelbe-Marathon mein HM-Debüt geben, konnte dann aber verletzungsbedingt garnicht erst antreten. Diesmal sollte es klappen und schon viele Monate vorher war das Ziel gesetzt. Aber es kam mal wieder ganz anders…

Vorbereitung

Mit läppischen 14 Trainingskilometern im April, 52km im März, stand das Unternehmen unter keinem guten Stern. Das Training lief einfach nicht richtig. Hier mal ein Erkältung, da mal zu viele Tage Pause, zuviel Aktivität in alternativen Sportarten (diese eine Badmintonsession war tödlich…) und dann wieder zuviel auf einmal und die gefürchteten drohenden Überlastungserscheinungen am Schienbein. Letzten Monat habe ich dann, weil es sich nicht richtig anfühlte, das Pensum fast komplett runtergeschraubt. Mein Rettungsplan: lieber jetzt die Beine stillhalten, damit ich dann überhaupt mitlaufen kann, und nicht wie zwei Jahre zuvor ganz ausfalle.

Iron Man III

Kurzfazit zum dritten Teil der Iron Man Serie, der etwas düsterer daher kommt: sehr empfehlenswertes Popcornkino mit einem typischen Tony Stark in Hochform, der hier etwas mehr Menschlichkeit zeigen darf, als in den anderen Teilen. Auch wenn diese Facette noch weiter ausgebaut hätte werden können.

Der Film brilliert mit Witz, Spannung und natürlich eine deftigen Portion Action und ist ein kurzweiliges Vergnügen, dem man die mit 130 Spielminuten ordentliche Länge überhaupt nicht anmerkt.

Die Story zieht sich geschickt wie ein roter Faden durch den Film und trotz der auf den ersten Blick zu viel zeigenden Szenen der Trailer gab es noch die ein oder andere große Überraschung.

Kommt er oder kommt er nicht?

Der Frühling. Kommt er jetzt endlich oder nicht?

Die verschneiten Ostertage sind Geschichte. Die letzten Schneereste im Elbental schmelzen dahin. Heut zum Sonntag endlich etwas Sonnenschein und die Temperaturen kletterten in den positiven Bereich. Straßen trocken. Also war ein kleines Rennradründchen pflicht.

Doch Vorsicht, es sah wärmer aus als es ist. Zum Glück hatte ich mich davon nicht beirren lassen und ordentlich winterlich warm verpackt. Und so gings auf eine kleine Runde flach an der Elbe entlang bis Meißen und wieder zurück. Der Nordostwind hat ganz schön geweht huiui.

Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Seit Monaten sehnlich erwartet, kam endlich “Hänsel und Gretel: Hexenjäger” in die Kinos.
Fassen wir es kurz: Die Geschichte eines klassischen Märchens wird weitergesponnen und dient als Vorlage für einen geradlinigen Action- und Horrorstreifen.
Und das funktioniert hier wunderbar.

In den ersten Minuten wird die klassische Geschichte erzählt. Vater lässt Kinder im Wald zurück, sie finden das Pfefferkuchenhaus (eher ein Zuckergusshaus) und gelangen in die Fänge der Hexe. Und was für eine Hexe, richtig bitterböse gezeichnet, nix für schwache Nerven. Und so weiß man sofort, auf was man sich in den folgenden anderthalb Stunden (genau die richtige Länge!) einstellen darf.

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Zwölf Jahre haben die Fans nach dem dritten Teil “Stirb langsam: Jetzt erst recht” warten müssen, bis endlich ein neuer Teil in die Kinos kommt.
Aus aktuellem Anlass des fünften Teils habe ich mir “Stirb langsam 4.0″ von 2007 natürlich auch noch einmal reingezogen.

Es ist im Grunde eine Aneinanderreihung von Logikfehlern. Da fragt man sich echt, wie bekloppt jemand sein kann, so ein Drehbuch zu schreiben. Und noch bekloppter, das abzusegnen und umzusetzen, ohne zu bemerken, wie schwachsinnig so manche Szene eigentlich ist.
Aber immerhin ist der Teil knackig, technisch auf dem Stand der Zeit, und durchaus spannend. Aber vor allem strotzt er nur so vor coolen Sprüchen und Situationskomik. Ein typisches Beispiel aus der Kategorie: Hirn aus – Spaß an. Er kommt bei Weitem nicht an die Original Trilogie heran, aber man kann ihn definitiv kucken. Passables Popcornkino! (Wertung 3,5 / 5)

Sportlicher Jahresrückblick 2012

Das neue Jahr 2013 ist schon ein paar Tage alt, da wird es allerhöchste Zeit, das Vorangegangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie lief es denn 2012 auf dem Rad und in den Laufschuhen?

Campuslauf 2012

Nach dem verkorksten 2011, als ich einige Male überlastungsbedingt einige Wochen Laufpausen einlegen musste und auch die Halbmarathondistanz beim Oberelbemarathon sausen lassen musste, weil ich da gerade gar nicht laufen konnte, bin ich es 2012 ganz entspannt angegangen. Keine großen Ziele. Einfach nach gutem Gefühl und Gewissen losmachen. Und tatsächlich hatte sich bereits etwas Kontinuität eingestellt, ich machte meine Hausrunden 2-3 mal die Woche. Auch auf Dienstreisen waren die Laufschuhe im Gepäck. So kam ich gut durch den Winter und im Frühsommer hab ich dann ganz spontan wieder beim Campuslauf mitgemacht. Bei bestem Sonnenwetter hab ich die leicht hügeligen 2x 2,5km sogar in einer passablen Zeit gemeistert. Für auf nichts trainiert war ich mit den 23:30 ganz zufrieden.

Ein schwarzer Tag auf dem Renner

Es war ein schwarzer Tag im August. So schwarz wie die Gewitterwolken am Horizont.

Ich hatte endlich mein Rennrad in meiner Heimat, dem Erzgebirge, und wollte das lang ersehnte Tourhighlight fahren, Fichtelberg und Auersberg in einem Zug. Mit reichlich 100 Kilometern und ca 2300hm für meine Verhältnisse ein durchaus ambotioniertes Unterfangen.  Mit den bisherigen Touren und der gewissen Form war die Voraussetzung nicht schlecht. Urlaub war durchgeplant. Der Grundstein für mein kleines Jahresziel gelegt. Und dann kam alles ganz anders.

Chilirésumé 2012

Die Balkonkästen entwickeln sich... Super F1

Wieder liegt eine Chilisaison mit Höhen und Tiefen zurück.

Wie schon bei der ersten Bestandsaufnahme im Juni geschrieben, war meine 2012er Zucht auf dem besten Wege. Aber eben leider viel zu spät. Bis die ersten Früchte soweit waren, hatte der Sommer schon den Höhepunkt erreicht.

Super F1 in voller Farbenpracht Red Tip Chilikunst

Super F1 und die neue Red Tip waren am schnellsten, haben sich prächtig entwickelt und massig Früchte gebildet. Von der Red Tip, die ich dieses Jahr das erste Mal hatte, bin ich hellauf begeistert. Das Aroma hat eine tolle fruchtige Note, und die Schärfe ist noch eine Spur milder als die F1 und damit noch besser geeignet, mal einfach so an den Salat herangeschnippelt zu werden. Schön, wenn man immer etwas frisches griffbereit hat, aber natürlich wurde auch wieder ein guter Vorrat zum trocknen aufgehängt.

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

Der Hobbit (Quelle imdb.com)

Ohne große Einführung, mein kleines Resumé zum ersten Teil von Peter Jacksons “Der Hobbit” Verfilmung, der lang ersehnten, filmischen Fortsetzung Tolkiens Mittelerdestoff.

Ich habe mir kurz bevor der erste Teil in die Kinos kam natürlich noch mal das Buch zur Hand genommen um wieder im Stoff zu stehen. Ob das immer so eine gute Idee ist, weiß man ja, dass an der Geschichte oft ordentlich verändert wird, sei mal dahingestellt.

Mein Eindruck ist, von einer Sache abgesehen, durchweg positiv. Technisch Oberklasse, bietet der Film in gewohnter Herr-der-Ringer-Manier genau das, was man erwarten konnte: tolle Bilder in atemberaubenden Kulissen, Witz, Spannung und gute Musik. Es ist ein Genuß, wieder in Mittelerde einzutauchen, neue Geschichten zu erfahren und alte Bekannte wiederzutreffen.

Tour de Dresde – Etappe 10 & 12

Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag stand am Montag noch ein Zeitfahren auf dem Plan. Ich war vom Wochenende doch ganz schön geschlaucht und hab die Runde zum Stoppomat ausgelassen und stattdessen im Büro ein Stündchen rausgearbeitet für die folgenden Tage. Muss schon ganz schön früh auf der Matte stehen, damit ich rechtzeitig loskomme um pünktlich zum Start in Montour am Goldenen Reiter zu sein.

Mittwoch dann die erste Hochgebirgsetappe die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Wetter war auch noch super. Schön warm und sonnig. Mit 40! Fahrern ein erneuter Teilnehmerrekord. Wahnsinn!