Es rollt(e)

Ein Monat des neuen Jahres ist um. Zeit zu schauen, wie es läuft. Und es läuft in der Tat. Oder sagen wir besser: es rollt.

Habe so langsam einen Rhythmus gefunden und ein abwechslungsreiches Programm mit Einheiten auf der Rolle und Workout gefunden.

Zirka drei mal die Woche geht es auf den Rollentrainer. 40 Minuten zu einer Folge The O.C. Nach anfangs nur entspannter Grundlagenausdauer bin ich inzwischen zu abwechslungsreicheren Einheiten übergegangen. Entweder Intervalle mit größerer Intensität oder Intervalle mit maximaler Trittfrequenz. Da wird es nicht ganz so langweilig. Sollte mir allerdings wirklich mal eine Quelle für eine gute Trainingsplanung suchen, um eine Steigerung entwickeln zu können. Längere Zeiteinheiten wird es vermutlich aber kaum geben, denn so sehr mag ich die Rolle nicht, dass ich es länger als eine Stunde aushalten würde. Frage mich wie manche das machen, drei Stunden und mehr *grusel*. Vielleicht brauch ich allerdings auch nur mal ein neues Sitzpolster für die Radhose xD

Ergänzend gibt es dann noch diverse Workoutsessions. Habe bereits vor einiger Zeit mit den hundredpushups begonnen. Bin dann allerdings in Woche vier hängen geblieben. Wenn es allerdings so weiterläuft wie jetzt, komm ich ja vielleicht mal bis ans Ende.

Bei meinem Mitbewohner habe ich das Buch  “MaxxF. Das Super-Krafttraining” entdeckt. Enthalten ist eine Sammlung von Übungen und Trainingsplänen, basierend auf den BWE-Prinzip (Body Weight Exercises), also Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Das hat den Vorteil, dass man keinerlei Gerätschaften braucht. Dabei ist alles so abgestimmt, um aus der Kürze der Zeit die bestmöglichen Erfolge zu erzielen. Es geht bei den Übungssätzen nicht um vorgeschriebene Anzahl, sondern um Zeit, und zwar mit der maximal möglichen Intensität. Auf www.maxxf-online.de kann man sich das individuelle Programm aussuchen und direkt beim Training anleiten lassen – cool! Habe inzwischen regelmäßig das Komplettprogramm im Plan (das geht bei mir momentan um die 20 Minuten, bei 30 Sekunden pro Satz und 30 Sekunden Pause). Manchmal frage ich mich allerdings, ob ich die Übungen wirklich richtig mache, denn die Beschreibungen im Buch lassen oft Fragen offen. Es gibt das Buch jetzt in der neuen Auflage auch mir DVD und Videos, das wäre vielleicht einen Blick wert.

Der Winter war dieses Jahr vorbildlich präsent. Daher war auch noch keine Gelegenheit mal eine größere Runde draußen zu drehen. Winterreifen hab ich mir dann doch nicht zugelegt, vielleicht nächstes Jahr ^^ Ich hoffe auf einen baldigen Frühling.

Zum Abschluss noch die schlechte Nachricht. Seit vorgestern plagt mich mal wieder eine fiese Erkältung. Mein Hals fühlt sich ungefähr drei mal so dick an bääh. Das heißt: diese Woche ist erstmal nix mit Sport. Und das bremst mich natürlich wieder ganz schön aus. Nicht nur, weil mir damit der verdiente Ausgleich nach einem stressigen Diplomarbeitstag fehlt.

Am Sonntag wurmte es mich aber besonders. Da war seit langem mal wieder ein wunderschöner Sonnentag. Und das haben so einige für einen Ausritt genutzt. Ich musste voller Neid in der Bude hocken.

Aber sobald ich wieder fit bin,  geht es motiviert weiter. Hoffentlich bald!


 
 
 

2 Kommentare zu “Es rollt(e)”

  1. Bernd
    2. Februar 2010 um 12:07

    Ich wünsche Dir gute Besserung, kuriere die Erkältung gut aus.

  2. Martin
    2. Februar 2010 um 14:26

    Gute Besserung – seh zu, dass du erst wieder aufs Rad steigst, wenn du wirklich fit bist – ich habe, trotz aller Warnungen, gerade die andere Erfahrung gemacht.

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