Sonntagsrollern

Wochenende. Sonntag. Und die Sonne kam raus. Und zwar richtig. Blauer Himmel und leuchtend weißer Schnee. Temperaturen knapp über Null. Ob das reicht, endlich die lang ersehnte Jahresauftaktrunde mit dem Renner zu bestreiten? Während andere in südlicheren Gefilden durch den Frühling radeln, war ich hin und her gerissen und total hibbelig. Ein Blick auf die Straße vor unserem Haus (Kategorie zugeschneite, nichtgeräumte Nebenstraße) sollte mich optimistisch stimmen, denn da, wo bereits die Sonne geleckt hatte, konnte man den blanken Asphalt sehen. Raus, ja oder nein? Gegen Mittag zogen dann erste große Wolken heran und es wurde wieder grau.

Ich fällte dann die Entscheidung nicht zu fahren, sondern stattdessen am Abend eine Einheit auf der Rolle zu bestreiten. Da ich von meiner ersten Laufeinheit am Vortag doch einen kleinen Muskelkater verspürte, vielleicht eine gute Idee.

Habe also gegen sieben eine gemütliche, entspannte GA1-Runde absolviert. 40 Minuten mit einem 138er Puls. Dazwischen einige kurze Intervalle abwechselnd nur rechts oder links treten,  für den “runden Tritt”. Gefällt mir allerdings nicht besonders, ich glaube ich habe den Dreh noch nicht ganz raus. Abschließend gabs dann noch die obligatorische onenehundredpushups-Einheit.

Jetzt bin ich ganz schön kaputt und freu mich auf mein warmes Bett. Morgen startet wieder eine neue Woche anstrengendes, frustrierendes diplomieren. Im Büro aka #dramaticroom. Halleluja.


 
 
 

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