Schwache Lebenszeichen

Es ist etwas still geworden hier im Blog. Meine Diplomarbeit hat mich fest im Griff, und die letzten sechs Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Sechs Monate die ganz und gar nicht so verlaufen sind, wie ich es geplant und ersehnt habe, sondern im Gegenteil meine Befürchtungen noch übertroffen haben. Eine Bilderbuch Diplomzeit mit den durchaus zugehörigen Stressphasen sieht anders aus! (Es soll ja tatsächlich Leute geben, denen das leicht fällt und sogar Spaß macht – verrückt!) Und zu allem Übel ist die Zeit der Leiden, wie ich sie nenne, noch nicht vorbei, denn ich musste in die Verlängerung gehen. Und das bedeutet nochmals zweieinhalb Monate durchhalten. Wer mir auf Twitter folgt hat vielleicht die ein oder anderen Impression aus dem #dramaticroom (wie mein Büro auch genannt wird) mitbekommen. Am “Wahnsinn Diplomarbeit” nehmen nahmen bei uns 4 Leute Teil. Einer hat bereits abgegeben (der Glückliche!), einer steht kurz davor (*daumendrück* – hau rein, du packst es!!!) und ein anderer und ich müssen noch durchhalten…

In den letzten Wochen hat mir jedenfalls nach den langen anstrengenden verrückten Arbeitstagen einfach die Kraft für Blogeinträge gefehlt. Aber was noch schlimmer ist, an der Sportfront ist auch nicht allzuviel passiert. Einige Tage nach meiner letzten Runde mit dem Rennrad hat mich zum wiederholten Male mein alter Freund die Erkältung heimgesucht. Wie ich sie hasse! Als wäre das Arbeiten nicht so schon anstrengend genug, nein, jetzt wird mir nichtmal mehr der verdiente sportliche Ausgleich gegönnt. Ich schätze das liegt auch am Stress. Ein Grund mehr endlich fertig zu werden, aber Wille und Wunsch allein reicht manchmal auch nicht.

Ganze drei Laufrunden und zwei Radrunden habe ich in den letzten 3 1/2 Wochen geschafft. Erdrückend! Immerhin habe ich über Ostern zwei Einheiten zu Hause machen können. Eine längere Laufrunde, die ziemlich anstrengend war – finde mal im Erzgebirge eine flache Strecke! Und eine kleine Radrunde mit meinem Vater. Schön :)

Nichtsdestotrotz darf ich mich auf die nächsten Tage freuen, denn ich gönne mir eine kleine Auszeit. Urlaub. Ab in den warmen Süden. Eine reichliche Woche auf meiner Trauminsel Gran Canaria. Es steht aber nicht nur am Strand rumlungern auf dem Plan. Die Laufschuhe und die Radklamotten sind schon eingepackt. Ich freue mich und hoffe auf eine tolle Zeit, damit ich danach mit voller Kraft in den allerletzten Kampf meines Studiums gehen kann und endlich zum positiven Ende komme. Tschakkaaaa.

P.S.: Achja, jetzt hätt ich fast die guten Chilis vergessen. Die gedeihen prächtig, habe sogar letztes Wochenende schon ein paar pikiert und aus dem Minigewächshaus befreit. Schade, von den neuen Sorten sind nicht alle aufgegangen. Von meinen eigenen aber alle – wow! Gibt auch wieder Fotos demnächst.


 
 
 

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