Retrokino

Die Tage hat es mich mal wieder in ein Lichtspielhaus verschlagen. Jawohl richtig gelesen.

Allerdings in kein gewöhnliches Multiplex, sondern eines der Programmkinos in Dresden, die Schauburg. Retrokino ist da glaube ich ein Begriff, der in die passende Richtung geht. Leicht antiquierte Technik, alte beqeueme Kinosessel, unscharf und verwaschenes Bild, Flackern, blasse Farben, die typischen Verschleißspuren analoger Filmrollen. Ein völlig anderes Universum.

Dank Bluray, Beamer und Surroundanlagen kann man beste Bild- und Tonqualität in High Definition und DTS leicht zu Hause haben.  Aber den Charme alter Kinotage nicht. Wundervoll :)

Als Film kam übrigens „King of Devils Island“. Ein norwegischer Film, beruhend auf einer wahren Begebenheit, über das Leben der jugendlichen Insassen der Gefängnisinsel Bastoy. Schwere Kost. Obwohl ich mir durchaus gern anspruchsvolle Filme anschaue hätte ich hier mehr erwartet. Der Film war nicht schlecht, aber er hat mich auch nicht umgehauen. Die schauspielerischen Leistungen, die Atmosphäre und Bilder und vor allem die Musik waren durchweg gut, mehr aber auch nicht. Verpasst hätte man nichts.

2 Kommentare


  1. …was ich mal noch loswerden wollte: Mit anderen gehste ins Kino, aber mit deiner allerliebsten Cousine anderthalben grades NICHT! :P


  2. Das liegt ganz einfach daran, dass Du nur im Heimkino HIMYM-Marathon genießen kannst :P
    Aber wir können das ja mal in die Agenda aufnehmen ;)

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