Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Seit Monaten sehnlich erwartet, kam endlich „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ in die Kinos.
Fassen wir es kurz: Die Geschichte eines klassischen Märchens wird weitergesponnen und dient als Vorlage für einen geradlinigen Action- und Horrorstreifen.
Und das funktioniert hier wunderbar.

In den ersten Minuten wird die klassische Geschichte erzählt. Vater lässt Kinder im Wald zurück, sie finden das Pfefferkuchenhaus (eher ein Zuckergusshaus) und gelangen in die Fänge der Hexe. Und was für eine Hexe, richtig bitterböse gezeichnet, nix für schwache Nerven. Und so weiß man sofort, auf was man sich in den folgenden anderthalb Stunden (genau die richtige Länge!) einstellen darf.

Ein richtig guter genretypischer, knackiger Film, an dem es (fast) nichts auszusetzen gibt. Spannung, abgefahrene Action, ultracoole Hauptdarsteller mit flotten Sprüchen und einer saftige Portion Splatter.

Ich fand es schade, dass er bei uns nur in 3D kam, was ich ja nicht überhaupt nicht leiden kann, aber es war eigentlich ganz gut gemacht und halbwegs ertragbar, und da es sonst fast nix zu kritisieren gab hat das gepasst.

Wer ihn noch nicht gesehen hat und mit dem Horror- und Splattergenre was anfangen kann: kucken, es lohnt sich! :)

Wertung: 4,5/5

P.S.: In der Kritik der Sächsischen Zeitung von Martin Schwickert wurde der Streifen komplett verrissen. Mit einem von fünf Punkten und einem vernichtenden Fazit („… langeweile des hirnlosen Spektakels…)“ demonstrierte der Autor gut, dass er von Kino und dem Genre eigentlich keine Ahnung hat. Da kann man nur drüber lachen. Peinlich!

1 Kommentar


  1. Da kann ich einfach nur zustimmen! Grandios!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.