Tour de Dresden 2015

Tour de Dresden 2015

Neues Jahr, neue Tour. Während sich in Frankreich die Creme de la Creme des Radrennsports ihr alljährliches Stelldichein gaben hat auch die Dresdner Rennrad Szene bei der  „Tour de Dresden“ wieder zünftig in die Pedale getreten. Wie immer galt es, der Tour entsprechende Etappen mit ca 1/3 Streckenlänge zu absolvieren und dabei noch etwas Spendengeld zu sammeln.

Ich bin neben dem Fahrradfest der Sächsischen Zeitung (da wartet noch eine Retrospektive!) erst in der dritten Woche so richtig dazu gekommen mitzurollen. So waren es am Ende bei mir dieses Jahr nur sieben von einundzwanzig Etappen (inkl. Fahrradfest). 21:58:04h, 594km, 5661hm habe ich dabei absolviert. Lustig, ich habe damit meine Jahreskilometer fast verdoppelt *hust*.

In den Medien kam das Spektakel diesmal auch nicht zu kurz, der MDR hat auf der 11. Etappe einen Beitrag für den Sachsenspiegel gedreht. Gibts u.A. auf Youtube.

Tour de Dresden 2015

Dieses Jahr lagen die Bergetappen wieder ganz am Schluss, so waren natürlich auch in Dresden ordentlich Höhenmeter zu sammeln. Dabei hab ich wieder einige neue giftige Anstiege kennengelernt. Böse Dinger mit Kopfsteinpflaster und über 20% waren dabei. Das ist schonmal ein Erlebnis. Natürlich wird an einem Anstieg immer auf die anderen gewartet, bevor es in der Gruppe zur nächsten Herausforderung weiter geht.

Ich muss jedoch sagen, dass ich die etwas flacheren („nur“ 10-15%), dafür aber kontinuierlicheren Berge, bei denen man lange Zeit heftig durchtreten musste, wesentlich schwieriger fand, als die kurzen kleinen Knackanstiege. Wenn nicht sogar die Hügel- und Flachetappen, auf denen der Wind und ein amtliches Tempo kaum Zeit zum Luftholen lassen.

Tour de Dresden 2015

Es war mal wieder sehr anstrengend, es wurde geschwitzt, gequält, gekämpft, gelacht. Es gab wieder neue Ecken und Sträßchen zu entdecken. Aber vor allem hat es wieder eine Riesenmenge Spaß gemacht. Rennradeln in Dresden ist Klasse! Freue mich schon auf nächstes Jahr. Vielleicht dann mal endlich das Ziel realisieren und versuchen, die ganzen drei Wochen mitradeln?! ;-)

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