Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

 
 

Synapsen Bingo

Bei der letzten (Heim-) Kinosession haben wir mal wieder Synapsen Bingo gespielt. Was das ist? Nun, was das Thema angeht, lassen sich die Zuschauer in drei Kategorien einteilen:

Die einen schauen den Film an und gehen vollkommen darin unter. Von dem Wie, Warum, Wieso bekommen sie nicht viel mit. Aber das ist OK, denn es ist ja eine der Aufgaben eines Films: Kopf abschalten und entführen lassen in eine andere Welt. Unterhaltung pur.

Die nächsten bekommen etwas mit, aber es ist ihnen egal. Sie erkennen eine tolle Melodei, denken vielleicht: “hey, das klingt aber schön”, oder erkennen den ein oder andern Schauspieler und denken sich: “Den hab ich schonmal irgendwo gesehen”. Das wars aber auch. Weiterkucken lautet die Devise.

Lebenszeichen

Die ersten 1000 Kilometer auf dem Rennrad sind vollbracht. Aber es ist auch schon August. AUGUST! Kurz und knapp: Dieses Jahr lief bisher nichts wie geplant. Eine verschleppte Erkältung hier. Überlastungserscheinungen in den Schienbeinen da (ja, der Klassiker hat mich schön erwischt). Eine fiese Angina dort. Und da war der Sommer auch schon halb rum und nicht viel geworden. Motivation das ganze Elend hier auch noch zu dokumentieren gabs dann erst recht nicht. Schade eigentlich, denn es gab auch einiges positives zu Berichten.

Sommer im Herbst

Die aktuelle Wetterlage bescherte uns im Elb(en)tal Dresden ein sommerliches Herbstwochende. War es vor wenigen Tagen noch frostig und man konnte nur im dicken Mantel vor die Tür, stieg das Quecksilber heute über 18°C bei feinstem Sonnenschein. Und das mitten im November. Abgefahren! Klar, dass ich mir diese Chance nicht entgegehen lassen wollte, nochmals in kurzer Radbekleidung mit dem Rennrad eine Runde zu drehen.

Eigentlich war mein Körper heute morgen strikt gegen jegliche Bewegung. Ich war gestern bei einem Freund beim Umzug helfen. Das heißt Kisten und diverse Möbelstücke schleppen, erst aus der einen Wohnung raus, die Treppe runter, in den Transporter rein, und in die neue Wohnung wieder hoch. Das bescherte mir einen netten Muskelkater, vornehmlich in den Unterarmen und der linken Wade. MaxxF trainiert anscheinend doch nicht ALLE Muskelgruppen ;)

Was die Woche so los war

Diese Woche keine großen Sachen gemacht, aber auch nicht faul gewesen.

Sonntag mit Jens ein kleines Abendründchen gelaufen (ich erwähnte es) und eine Runde one hundred pushups gemacht.

Montag habe ich spontan den Renner ausgepackt. Es sah nicht gerade schön aus draußen, total diesig und nebelig. Aber zumindest kaum Wind. Also die gelben Sonnengläser auf die Sportbrille gesteckt, dick eingepackt und los. Da weiß ich wieder, warum ich diese Jahreszeit hasse: es ist einfach sch**** sich mit zig Kleidungslagen eindecken zu müssen. Davon abgesehen, dass es ewig dauert und nicht toll aussieht, es fühlt sich einfach nicht gut an. Die Haut braucht Luft und Sonne! Alles was über eine zweckmäßige Befestigung des Gemächts herausgeht ist zuviel ;) Außerdem gibts ja dann wieder das Problem: entweder es ist zu kalt (Fahrtwind, Temperatur), oder man schwitzt sich nen Wolf (Berg!). Auf dem Rad ist der Kontrast einfach zu hoch. Sommer komm zurück! Jetzt! Notiz für die Kategorie mittel- bis langfristige Lebensziele: Klimazone wechseln!

Geschafft: 500-km-Marke Laufen

Mit der kleinen gemütlichen Laufrunde gestern Abend habe ich die 500-Kilometer-Marke geknackt. Yeah. Gelegenheit, um einen kleinen Blick auf die aktuelle Statistik meines ersten Laufjahres zu werfen.

Statistik Laufen Distanz 2010 (Stand: 1.11.2010)

Im Februar ging es mit ganz kleinen Schritten los. Läufe über eine halbe Stunde um die 4-5km. Distanz und Umfang wurden in den folgenden Wochen/Monaten kontinuierlich gesteigert.

Erster Höhepunkt folgte im Mai mit meinem ersten Wettkampf bei der Teilnahme am Campuslauf  (5 km). Im selben Monat folgte ein weiterer 5-km-Lauf bei der Rewe Teamchallenge zusammen mit Jens, Rainer und Christian. Damit war Mai dann auch der Laufintensivste Monat des Jahres.

Das Knie, das Knie

Sonntag am späten Nachmittag, kurz bevor die Sonne viel zu früh (Herbst!) hinter den Hügeln versank, startete ich mit Jens noch eine kleine entspannte Laufrunde. Der Lauf an sich war wunderbar und tat richtig gut. Für den Geist zumindest. Mein Knie allerdings fühlte sich nicht so gut an. Keine wirklichen Schmerzen, etwas unangenehm von Zeit zu Zeit, aber schon irgendwie den Eindruck vermittelnd, dass nicht alles in Ordnung sei.

Heute früh war ich dann mal beim Doc. Er hat ordentlich rumgedrückt, gezogen, gequetscht, gedreht, aber soweit ist mit dem Kniegelenk alles OK. Es bestätigte sich nur, was ich mir letzte Woche schon dachte: mein 22Km-Lauf war zuviel des Guten. Die lange Strecke, in Kombination mit viel bergablaufen hat das Knie etwas überreizt. Der Doc verschrieb mir etwas Entzündungshemmendes.

Tour de Dresde – Ein Sprung ins kalte Wasser

20.07.2010 Tour de Dresde Etappe 16

Tour de Dresde - Etappe 16 - Höhenprofil

Heut wollt ich mich endlich mal wieder aufs Rennrad schwingen. Hatte vorher mal noch im Cielab-Forum gestöbert, und festgestellt, dass ja zur Zeit auch die Tour de Dresde läuft. Da hatte ich garnicht mehr drangedacht. Da mal mitzurollern habe ich schon seit einigen Jahren vor, aber es hat sich immer irgendwie nicht ergeben, oder ich hab mich einfach nicht getraut. Aber heute hat das irgendwie gepasst und so entschloss ich mich also ziemlich spontan da mitzurollern…

Muttertag

Heute ist mal wieder Muttertag.

Gewöhnlich am 2. Sonntag im Mai eines jeden Jahres findet der Feiertag zu Ehren der Mutter und Mutterschaft statt. Doch ähnlich wie beim Valentinstag kann man sich schon Wochen vorher kaum vor nicht gerade subtilen Hinweisen verstecken. Fernsehen, Radio, Geschäfte und Werbetafeln lassen keine Chance, dieses Ereigniss zu verpassen. Wenn man dann noch mehrfach von Bekannten genervt wird, man solle doch ja nicht vergessen die Mutti anzurufen, dann ist das Maß mehr als voll. Wieviel Wert hat eine nette Geste an diesem Tag dann noch? Und brauche ich überhaupt einen speziellen Tag um jemandem meine Wertschätzung und Dankbarkeit durch eine kleine Aufmerksamkeit zu zeigen?

Schwache Lebenszeichen

Es ist etwas still geworden hier im Blog. Meine Diplomarbeit hat mich fest im Griff, und die letzten sechs Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Sechs Monate die ganz und gar nicht so verlaufen sind, wie ich es geplant und ersehnt habe, sondern im Gegenteil meine Befürchtungen noch übertroffen haben. Eine Bilderbuch Diplomzeit mit den durchaus zugehörigen Stressphasen sieht anders aus! (Es soll ja tatsächlich Leute geben, denen das leicht fällt und sogar Spaß macht – verrückt!) Und zu allem Übel ist die Zeit der Leiden, wie ich sie nenne, noch nicht vorbei, denn ich musste in die Verlängerung gehen. Und das bedeutet nochmals zweieinhalb Monate durchhalten. Wer mir auf Twitter folgt hat vielleicht die ein oder anderen Impression aus dem #dramaticroom (wie mein Büro auch genannt wird) mitbekommen. Am “Wahnsinn Diplomarbeit” nehmen nahmen bei uns 4 Leute Teil. Einer hat bereits abgegeben (der Glückliche!), einer steht kurz davor (*daumendrück* – hau rein, du packst es!!!) und ein anderer und ich müssen noch durchhalten…

Ein Tag hat zu wenig Stunden

Ein Tag hat zu wenig Stunden. Er hatte schon zu wenig Stunden noch bevor ich angefangen habe in diesem Weblog einen Teil meines Lebens auszubreiten. Heuer hat er noch weniger.

Mein Artikelqueue wird immer länger und ich komme kaum mit schreiben und veröffentlichen hinterher. Wie machen das die anderen? Ich brauche einen Klon. Nein besser zwei. Einen, der meine Diplomarbeit schreibt. Und einen, der meine Sport- und anderen Aktivitäten nachbereitet und veröffentlicht. Ich konzentrier mich aufs kochen, radeln, laufen, chilis pflegen und soziale Aktivitäten…

Ehe ich noch weiter ins Reich der Träume abdrifte, fange ich jetzt aber lieber mal mit diplomieren an. Um den Kreis zu schließen: der Tag ist kurz, nutzet ihn.