Archiv der Kategorie ‘Radfahren in Dresden‘

 
 

Tour de Dresde – Etappe 10 & 12

Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag stand am Montag noch ein Zeitfahren auf dem Plan. Ich war vom Wochenende doch ganz schön geschlaucht und hab die Runde zum Stoppomat ausgelassen und stattdessen im Büro ein Stündchen rausgearbeitet für die folgenden Tage. Muss schon ganz schön früh auf der Matte stehen, damit ich rechtzeitig loskomme um pünktlich zum Start in Montour am Goldenen Reiter zu sein.

Mittwoch dann die erste Hochgebirgsetappe die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Wetter war auch noch super. Schön warm und sonnig. Mit 40! Fahrern ein erneuter Teilnehmerrekord. Wahnsinn!

Tour de Dresde

Die Tour de France (TDF) ist in vollem Gange. Und das heißt für die Dresdner Rennradler: ran an die Pedale, die Tour de Dresde ruft.

Seit einigen Jahren wird nun schon dieses parallel zur TDF stattfindende Event ausgetragen. Organisiert wird es über Cieleb, ein Dresdner Forum von Radsportbegeisterten. Ich zitiere mal aus dem Forum, worum es geht:

Einer im Jahre 2003 von Gilbert begonnenen Tradition folgend, findet auch dieses Jahr wieder die Tour de Dresde statt. Vom 30. Juni bis zum 22. Juli läuft dieses schöne Spektakel parallel zur Tour de France. Der seid Jahren bekannte Modus jeden Tag zu fahren dabei mindestens ein Drittel der Streckenlänge der Originalstrecke und deren Streckenprofil zu übernehmen, wird auch dieses Jahr die Tour de Dresde prägen.

Back on the road

Da verlässt man endlich mal das triste Deutschland, um im warmen Süden sein Glück zu suchen, da bricht hier der Frühling aus. Skandalös!

Laufrunde am Strand von Tel Aviv, Israel

Natürlich war es im Urlaub auch schick. Israel ist wirklich ein fantastisches Land, soviel sei hier schonmal gesagt. Bericht folgt! Natürlich waren die Laufschuhe im Gepäck und so konnten auch einige morgendlichen Runden absolviert werden, am Strand von Tel Aviv, in Jerusalem und am Roten Meer in Eilat (da ist es garnicht so einfach, denn kaum ist man losgelaufen stößst man an die jordanische oder agyptische Grenze *g*)

Frostiges Dresden

Wow, was für eine frostiges Wetter. Der Wintereinbruch hat uns auch in Dresden mit fünfzehn Grad minus und weniger eingeholt. Ich bleibe der Linie der letzten Wochen und Monaten treu und fahre weiterhin mit dem Rad zur Arbeit. Solang kein Schnee oder Eis liegt gibt es auch keinen Grund, der dagegen spricht. Dick einpacken und gut. Meine einzige Schwachstelle: die Handschuhe. Die letzten Tage wären mir die Finger fast abgefroren. Habe aber heute für neues Material gesorgt. Mal sehen ob es hält was es verspricht.
Ansonsten sehr unterhaltsam die Tweets der Gleichgesinnten zu verfolgen, die sich ebenfalls nicht von der Kälte abschrecken lassen.

Scherbenfahrt

Ja, die Feiertage über Weihnachten und den Jahreswechsel lagen nicht besonders günstig für den gemeinen Arbeitnehmer. Blöd, dass Silvester am Samstag war und Neujahr am Sonntag. Darauf folgte einer dieser gefürchteten Montage und damit der erste Arbeitstag des neuen Jahres. Noch blöder, dass die Stadtreinigung es trotzdem (oder deshalb?!) nicht für nötig gehalten hat, Ihrer Pflicht nachzukommen.

So hätte ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit, ca 32h nachdem zum Jahreswechsel wieder sündhafte Mengen von Geld, im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt wurden, gut Panzerketten gebrauchen können. Die Radwege glichen immernoch einem Kriegsschauplatz. Glasscherben soweit das Auge reicht. Zumindest für die Hauptwege, inklusive Elberadweg im Stadtgebiet, hätte ich da mehr erwartet gewünscht…

Lebenszeichen

Die ersten 1000 Kilometer auf dem Rennrad sind vollbracht. Aber es ist auch schon August. AUGUST! Kurz und knapp: Dieses Jahr lief bisher nichts wie geplant. Eine verschleppte Erkältung hier. Überlastungserscheinungen in den Schienbeinen da (ja, der Klassiker hat mich schön erwischt). Eine fiese Angina dort. Und da war der Sommer auch schon halb rum und nicht viel geworden. Motivation das ganze Elend hier auch noch zu dokumentieren gabs dann erst recht nicht. Schade eigentlich, denn es gab auch einiges positives zu Berichten.

Fahrradspurvergewaltigung

Die Chemnitzer Straße im Stadtteil Plauen ist eine der wenigen Straßen in Dresden, wo der Radfahrer (zumindest bis zur Hälfte) in den Genuß eines asphaltierten Fahrradstreifens kommen kann, statt wie sonst üblich auf eine, meist gepflasterte, Spur auf dem Bürgersteig verbannt zu werden.

Kürzlich wurde diesem Vergnügen jedoch ein heftiger Patzer verpasst. Auf Höhe der Bamberger Straße gibt es beiderseits Bushaltestellen. Im Haltebereich geht über die Breite der Fahrradspur eine Zickzacklinienmarkierung. Vor einigen Wochen wurden diese entfernt. (Warum auch immer.)