Archiv der Kategorie ‘Radfahren in Dresden‘

 
 

Frostiges Dresden

Wow, was für eine frostiges Wetter. Der Wintereinbruch hat uns auch in Dresden mit fünfzehn Grad minus und weniger eingeholt. Ich bleibe der Linie der letzten Wochen und Monaten treu und fahre weiterhin mit dem Rad zur Arbeit. Solang kein Schnee oder Eis liegt gibt es auch keinen Grund, der dagegen spricht. Dick einpacken und gut. Meine einzige Schwachstelle: die Handschuhe. Die letzten Tage wären mir die Finger fast abgefroren. Habe aber heute für neues Material gesorgt. Mal sehen ob es hält was es verspricht.
Ansonsten sehr unterhaltsam die Tweets der Gleichgesinnten zu verfolgen, die sich ebenfalls nicht von der Kälte abschrecken lassen.

Scherbenfahrt

Ja, die Feiertage über Weihnachten und den Jahreswechsel lagen nicht besonders günstig für den gemeinen Arbeitnehmer. Blöd, dass Silvester am Samstag war und Neujahr am Sonntag. Darauf folgte einer dieser gefürchteten Montage und damit der erste Arbeitstag des neuen Jahres. Noch blöder, dass die Stadtreinigung es trotzdem (oder deshalb?!) nicht für nötig gehalten hat, Ihrer Pflicht nachzukommen.

So hätte ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit, ca 32h nachdem zum Jahreswechsel wieder sündhafte Mengen von Geld, im wahrsten Sinne des Wortes verbrannt wurden, gut Panzerketten gebrauchen können. Die Radwege glichen immernoch einem Kriegsschauplatz. Glasscherben soweit das Auge reicht. Zumindest für die Hauptwege, inklusive Elberadweg im Stadtgebiet, hätte ich da mehr erwartet gewünscht…

Lebenszeichen

Die ersten 1000 Kilometer auf dem Rennrad sind vollbracht. Aber es ist auch schon August. AUGUST! Kurz und knapp: Dieses Jahr lief bisher nichts wie geplant. Eine verschleppte Erkältung hier. Überlastungserscheinungen in den Schienbeinen da (ja, der Klassiker hat mich schön erwischt). Eine fiese Angina dort. Und da war der Sommer auch schon halb rum und nicht viel geworden. Motivation das ganze Elend hier auch noch zu dokumentieren gabs dann erst recht nicht. Schade eigentlich, denn es gab auch einiges positives zu Berichten.

Fahrradspurvergewaltigung

Die Chemnitzer Straße im Stadtteil Plauen ist eine der wenigen Straßen in Dresden, wo der Radfahrer (zumindest bis zur Hälfte) in den Genuß eines asphaltierten Fahrradstreifens kommen kann, statt wie sonst üblich auf eine, meist gepflasterte, Spur auf dem Bürgersteig verbannt zu werden.

Kürzlich wurde diesem Vergnügen jedoch ein heftiger Patzer verpasst. Auf Höhe der Bamberger Straße gibt es beiderseits Bushaltestellen. Im Haltebereich geht über die Breite der Fahrradspur eine Zickzacklinienmarkierung. Vor einigen Wochen wurden diese entfernt. (Warum auch immer.)