Archiv der Kategorie ‘Radsport‘

 
 

Kommt er oder kommt er nicht?

Der Frühling. Kommt er jetzt endlich oder nicht?

Die verschneiten Ostertage sind Geschichte. Die letzten Schneereste im Elbental schmelzen dahin. Heut zum Sonntag endlich etwas Sonnenschein und die Temperaturen kletterten in den positiven Bereich. Straßen trocken. Also war ein kleines Rennradründchen pflicht.

Doch Vorsicht, es sah wärmer aus als es ist. Zum Glück hatte ich mich davon nicht beirren lassen und ordentlich winterlich warm verpackt. Und so gings auf eine kleine Runde flach an der Elbe entlang bis Meißen und wieder zurück. Der Nordostwind hat ganz schön geweht huiui.

Sportlicher Jahresrückblick 2012

Das neue Jahr 2013 ist schon ein paar Tage alt, da wird es allerhöchste Zeit, das Vorangegangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie lief es denn 2012 auf dem Rad und in den Laufschuhen?

Campuslauf 2012

Nach dem verkorksten 2011, als ich einige Male überlastungsbedingt einige Wochen Laufpausen einlegen musste und auch die Halbmarathondistanz beim Oberelbemarathon sausen lassen musste, weil ich da gerade gar nicht laufen konnte, bin ich es 2012 ganz entspannt angegangen. Keine großen Ziele. Einfach nach gutem Gefühl und Gewissen losmachen. Und tatsächlich hatte sich bereits etwas Kontinuität eingestellt, ich machte meine Hausrunden 2-3 mal die Woche. Auch auf Dienstreisen waren die Laufschuhe im Gepäck. So kam ich gut durch den Winter und im Frühsommer hab ich dann ganz spontan wieder beim Campuslauf mitgemacht. Bei bestem Sonnenwetter hab ich die leicht hügeligen 2x 2,5km sogar in einer passablen Zeit gemeistert. Für auf nichts trainiert war ich mit den 23:30 ganz zufrieden.

Ein schwarzer Tag auf dem Renner

Es war ein schwarzer Tag im August. So schwarz wie die Gewitterwolken am Horizont.

Ich hatte endlich mein Rennrad in meiner Heimat, dem Erzgebirge, und wollte das lang ersehnte Tourhighlight fahren, Fichtelberg und Auersberg in einem Zug. Mit reichlich 100 Kilometern und ca 2300hm für meine Verhältnisse ein durchaus ambotioniertes Unterfangen.  Mit den bisherigen Touren und der gewissen Form war die Voraussetzung nicht schlecht. Urlaub war durchgeplant. Der Grundstein für mein kleines Jahresziel gelegt. Und dann kam alles ganz anders.

Tour de Dresde – Etappe 10 & 12

Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag stand am Montag noch ein Zeitfahren auf dem Plan. Ich war vom Wochenende doch ganz schön geschlaucht und hab die Runde zum Stoppomat ausgelassen und stattdessen im Büro ein Stündchen rausgearbeitet für die folgenden Tage. Muss schon ganz schön früh auf der Matte stehen, damit ich rechtzeitig loskomme um pünktlich zum Start in Montour am Goldenen Reiter zu sein.

Mittwoch dann die erste Hochgebirgsetappe die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Wetter war auch noch super. Schön warm und sonnig. Mit 40! Fahrern ein erneuter Teilnehmerrekord. Wahnsinn!

Tour de Dresde

Die Tour de France (TDF) ist in vollem Gange. Und das heißt für die Dresdner Rennradler: ran an die Pedale, die Tour de Dresde ruft.

Seit einigen Jahren wird nun schon dieses parallel zur TDF stattfindende Event ausgetragen. Organisiert wird es über Cieleb, ein Dresdner Forum von Radsportbegeisterten. Ich zitiere mal aus dem Forum, worum es geht:

Einer im Jahre 2003 von Gilbert begonnenen Tradition folgend, findet auch dieses Jahr wieder die Tour de Dresde statt. Vom 30. Juni bis zum 22. Juli läuft dieses schöne Spektakel parallel zur Tour de France. Der seid Jahren bekannte Modus jeden Tag zu fahren dabei mindestens ein Drittel der Streckenlänge der Originalstrecke und deren Streckenprofil zu übernehmen, wird auch dieses Jahr die Tour de Dresde prägen.

Vom Eise befreit…

So lautet der Titel der ersten Rennradausfahrt des Jahres meines Fahrradhändlers. Von Befreiung kann jedoch keine Rede sein, das war nochmal eine ordentliche Winterrunde.

Nachdem sich bis Mitte der letzten Woche der Frühling von seiner besten Seite zeigte, wurde es nochmal richtig kalt. Gestern eine schöne Laufrunde durch Hagel und Schneegestöber. Heute aufs Rennrad bei nur knapp über Null und frostigem Wind aus West. Immerhin schien gelegentlich die Sonne.

Sieht man von den unwirtlichen Temperaturen ab, war es eine schöne Runde. Im Pulk von ca 20 Rennradlern ging es über die Hügel im Westen Dresdens.

  • Dauer: 2:57h

Rennrad Wandhalterung: Cycloc

Mein Stevens IZOARD auf dem Cycloc - Seitenansicht

Mein Rennrad hat endlich einen würdigen Aufbewahrungsort gefunden. Im Schlafzimmer an der Wand habe ich es nun morgens und abends immer im Blick. ;)

Lange suchte ich nach einer passenden Wandhalterung. Vieles was man so bekommt ist zwar durchaus funktional, sieht optisch aber eher nach Werkstatt oder Keller aus. Also nichts für die Wohnung. Über einen Freund wurde ich auf den stylischen Cycloc aufmerksam. Erhältlich in vielen Farben erlaubt das Kunststoffgebilde viele verschiedene Montagemöglichkeiten für die unterschiedlichsten Fahrradtypen. Das Rad wird dazu einfach zwischen zwei “Streben” verklemmt, z.B. am Oberrohr und hält dann aufgrund des Eigengewichts.

Mein Stevens IZOARD auf dem Cycloc - Vorderansicht Mein Stevens IZOARD auf dem Cycloc - Detail Mein Stevens IZOARD auf dem Cycloc - Detail

Installation geht denkbar einfach. Ziel anpeilen, Schablone anlegen, Löcher bohren, Cycloc anschrauben, Rad einhängen, fertig. Für besonders breite Lenker gibt es auch noch ein Verlängerungsstück, was zwischen Cycloc und Wand kommt und so den Abstand nochmal vergrößert. Und tatsächlich muss man sagen: Es sieht sehr schick aus.

Mein Stevens IZOARD auf dem Cycloc - Lenker gekippt

Leider ist das System nicht ganz so kompatibel wie es angepriesen wird. Mein Rennrad hat kein typisch gleichmäßig rundes Oberrohr, sondern eher den Querschnitt eines Dreiecks mit der Spitze unten und der Basis oben. Das führt dazu, dass die Auflage auf der Gummierung des Cycloc nur sehr punktuell ist. Da das Gewicht des Rads nicht gleichmäßig rechts und links verteilt ist (ich nehme mal an, der Antrieb auf der rechten Seite bringt da deutlich mehr auf die Waage), führt das wiederum dazu, dass sich das Rad leicht zur Seite neigt. Es ist einfach zu wenig Halt vorhanden um gerade zu bleiben. Das allein wäre nichtmal so schimm, aber leider tut die Schwerkraft ihr Weiteres und sorgt dafür, dass sich der Lenker zur geneigten Seite dreht. Das sieht dann irgendwie doof aus. Mein Rennrad kann ohne Hilfe also nicht gerade im Cycloc hängen. Das ist natürlich ärgerlich.

Mein Stevens Strada 600 auf dem Cycloc

Ich habe mal zum Vergleich mein anderes Rad (das Strada) reingehängt, welches ein richtig rundes Oberrohr besitzt. Das hängt stabil drin. Was also tun? Sehe derzeit zwei Möglichkeiten. Man könnte sich ein paar Einsätze zurechtbasteln, die an den jeweiligen Oberrohrquerschnitt angepasst sind und so das Rad in der Waage halten. Oder man bringt noch einen “Abstandshalter” an der Wand an, damit das Rad nicht kippen kann. Aktuell habe ich letzteres improvisiert. Mal sehen was sich da noch machen lässt.

Fazit: Trotz dass mein Rad selbständig nicht so hängt wie es soll, der Cycloc sieht absolut schick aus, ein echter Blickfang! Werde ich wieder kaufen wenn die Flotte mal aufgestockt wird.

Winterausfahrt

Schönes Wetter am Wochenende, sonnig und heiter, und “nur” noch Minusgrade im einstelligen Bereich. Da  hab ich gedacht ich könnte mal wieder ein Ründchen mit dem Rennrad drehen.

Winterausfahrt nach Pillnitz Dick eingepackt bei -9°

Also alles an Funktionskleidung rausgesucht was zu finden war und schön dick eingepackt. Kleine Runde “um den Block”. Letztlich ging es etwas Richtung Pirna und schließlich bei Pillnitz an die Elbe. Zur Zeit ein schönes Bild mit all dem Treibeis.

Da rollt er wieder

Abendründchen

Es gibt noch Kontinuität. Es ist Oktober. Die Heidenaurundfahrt liegt zurück. Und ich bin wieder nicht mitgefahren.  Schwamm drüber. Aber der Kilometerzähler erhält stetigen Zuwachs. Bin jetzt bei 1575. Das heißt es fehlen nur noch 425 bis zur 2000-Marke. Drei Monate noch Zeit. Sollte es nicht die ganze Zeit regnen oder schneien, keine unlösbare Aufgabe. Wenngleich es auch nicht die Riesenleistung ist, bin ich immerhin 2007 und 2008 schon 2400 gefahren, und das ohne mein neues tolles Rennrad. Aber nach dem verkorksten Jahr find ich das doch nochmal einen guten Anreiz. Die erste 100-Km-Tour des Jahres war übrigens garnicht mal so schlimm, und dazu war ich auch noch allein unterwegs. Bei Km96 war ich eigentlich schon wieder zu Hause, hab aber noch ein Ründchen gedreht, um den Hunni voll zu machen. Aber da waren noch Reserven. Das macht mir Mut. Nächstes Jahr muss mehr gehen!

Sommer im Herbst

Die aktuelle Wetterlage bescherte uns im Elb(en)tal Dresden ein sommerliches Herbstwochende. War es vor wenigen Tagen noch frostig und man konnte nur im dicken Mantel vor die Tür, stieg das Quecksilber heute über 18°C bei feinstem Sonnenschein. Und das mitten im November. Abgefahren! Klar, dass ich mir diese Chance nicht entgegehen lassen wollte, nochmals in kurzer Radbekleidung mit dem Rennrad eine Runde zu drehen.

Eigentlich war mein Körper heute morgen strikt gegen jegliche Bewegung. Ich war gestern bei einem Freund beim Umzug helfen. Das heißt Kisten und diverse Möbelstücke schleppen, erst aus der einen Wohnung raus, die Treppe runter, in den Transporter rein, und in die neue Wohnung wieder hoch. Das bescherte mir einen netten Muskelkater, vornehmlich in den Unterarmen und der linken Wade. MaxxF trainiert anscheinend doch nicht ALLE Muskelgruppen ;)