Archiv der Kategorie ‘Radsport‘

 
 

Da rollt er wieder

Abendründchen

Es gibt noch Kontinuität. Es ist Oktober. Die Heidenaurundfahrt liegt zurück. Und ich bin wieder nicht mitgefahren.  Schwamm drüber. Aber der Kilometerzähler erhält stetigen Zuwachs. Bin jetzt bei 1575. Das heißt es fehlen nur noch 425 bis zur 2000-Marke. Drei Monate noch Zeit. Sollte es nicht die ganze Zeit regnen oder schneien, keine unlösbare Aufgabe. Wenngleich es auch nicht die Riesenleistung ist, bin ich immerhin 2007 und 2008 schon 2400 gefahren, und das ohne mein neues tolles Rennrad. Aber nach dem verkorksten Jahr find ich das doch nochmal einen guten Anreiz. Die erste 100-Km-Tour des Jahres war übrigens garnicht mal so schlimm, und dazu war ich auch noch allein unterwegs. Bei Km96 war ich eigentlich schon wieder zu Hause, hab aber noch ein Ründchen gedreht, um den Hunni voll zu machen. Aber da waren noch Reserven. Das macht mir Mut. Nächstes Jahr muss mehr gehen!

Sommer im Herbst

Die aktuelle Wetterlage bescherte uns im Elb(en)tal Dresden ein sommerliches Herbstwochende. War es vor wenigen Tagen noch frostig und man konnte nur im dicken Mantel vor die Tür, stieg das Quecksilber heute über 18°C bei feinstem Sonnenschein. Und das mitten im November. Abgefahren! Klar, dass ich mir diese Chance nicht entgegehen lassen wollte, nochmals in kurzer Radbekleidung mit dem Rennrad eine Runde zu drehen.

Eigentlich war mein Körper heute morgen strikt gegen jegliche Bewegung. Ich war gestern bei einem Freund beim Umzug helfen. Das heißt Kisten und diverse Möbelstücke schleppen, erst aus der einen Wohnung raus, die Treppe runter, in den Transporter rein, und in die neue Wohnung wieder hoch. Das bescherte mir einen netten Muskelkater, vornehmlich in den Unterarmen und der linken Wade. MaxxF trainiert anscheinend doch nicht ALLE Muskelgruppen ;)

Was die Woche so los war

Diese Woche keine großen Sachen gemacht, aber auch nicht faul gewesen.

Sonntag mit Jens ein kleines Abendründchen gelaufen (ich erwähnte es) und eine Runde one hundred pushups gemacht.

Montag habe ich spontan den Renner ausgepackt. Es sah nicht gerade schön aus draußen, total diesig und nebelig. Aber zumindest kaum Wind. Also die gelben Sonnengläser auf die Sportbrille gesteckt, dick eingepackt und los. Da weiß ich wieder, warum ich diese Jahreszeit hasse: es ist einfach sch**** sich mit zig Kleidungslagen eindecken zu müssen. Davon abgesehen, dass es ewig dauert und nicht toll aussieht, es fühlt sich einfach nicht gut an. Die Haut braucht Luft und Sonne! Alles was über eine zweckmäßige Befestigung des Gemächts herausgeht ist zuviel ;) Außerdem gibts ja dann wieder das Problem: entweder es ist zu kalt (Fahrtwind, Temperatur), oder man schwitzt sich nen Wolf (Berg!). Auf dem Rad ist der Kontrast einfach zu hoch. Sommer komm zurück! Jetzt! Notiz für die Kategorie mittel- bis langfristige Lebensziele: Klimazone wechseln!

Herbstsonne und das Knie

Der Sonntag wartete mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein auf. Ideale Bedingungen also für eine Sporteinheit an der frischen Luft.
Wenn das doofe Knie nicht wäre. Nach meinem Husarenlauf letzten Sonntag über 22Km, entschied sich mein linkes Knie, etwas gereizt sein zu wollen. Laufen, Treppen steigen etc. am nächsten Tag war.. nunja, sagen wir einfach, manch Rentner ist agiler unterwegs ;) Zwei Tage später gings wieder, die Beschwerden zumindest nichtmehr spürbar. Freitag war ich dann mit Jens auf einer entspannten kleinen flachen Regenerationsrunde im Großen Garten laufen. Leider machte sich gegen Ende bereits wieder ein Ziehen im Knie bemerkbar. Also doch lieber noch etwas kürzer treten und eine größere Laufpause einlegen?! Tolle Wurst!

Letzte Sommertour

Das wars dann wohl endgültig mit dem Sommer 2010. Während schon die letzten Wochen einige kühle, regnerische und kalte Tage hatten, die deutlich spürbar vom herannahenden Herbst zeugten, hauchte der Sommer nun diese Woche endgültig seine letzten richtig warmen Sonnenstrahlen über das Land.

15. Fahrradfest der Sächsischen Zeitung – Nachbetrachtung

Und da war das 15. Fahrradfest der Sächsischen Zeitung auch schon wieder vorbei. Anne und Micha am Start Bei unmenschlichen, heißen Temperaturen unter der gnadenlosen Sonne, habe ich mich mit zwei Freunden (Anne und Michael) über die 125-Km-Strecke gequält. Man kann unter diesen Bedingungen durchaus von einer Extremveranstaltung sprechen…

Meinen vorherigen Trainingsstand würde ich mal als nicht optimal, aber ausreichend beschreiben. Da ich in den letzten Wochen der Diplomarbeit lag, war für umfangreiche Radtouren keine Zeit, meine längsten Touren dieses Jahr waren gerademal 80km. Ich war aber relativ oft laufen, weshalb zumindest eine gewisse  Grundkondition vorhanden war.

Hoch-und-Tief-Tour

Wochenende. Zeit für eine ausgedehnte Radrunde. Geplant hatte ich diesmal etwas in der Gegend um 70-80 Km oder drei Stunden. Muss mich ja langsam mal an die 100km ranarbeiten…

Im Vorfeld natürlich wieder die allesentscheidende Frage: – nein nicht wohin, sondern – “Was ziehe ich an?” Und die war diesmal schwer zu beantworten, denn die Wetterbedingungen waren sehr ungünstig. Der Wetterdienst meines Nichtvertrauens vermeldete ca 12°C und Wind aus Nordwest um die 28km/h. Na Halleluja! Ein Blick aus dem Fenster zeigte dicke Wolken, bei der sich die Sonne nur gelegentlich blicken ließ.

Sonntagsradrunde

Nach meinem 5-Km-Lauf-Debüt am Mittwoch und einer Laufeinheit am Freitag (1h) habe ich mich heute mal wieder aufs Rad geschwungen.

Irgendwie bin ich in letzter Zeit immer etwas planlos, was die Streckenführung angeht, und am Ende stelle ich mir dann doch nur wieder eine Route aus mir bekannten Stücken zusammen. Ich muss mal wieder was neues erforschen, und vor allem die Streckenlänge deutlich ausbauen.

Es ist Frühling

Jetzt will ich doch auch endlich in meinem Blog den Frühling herzlich willkommen heißen! – WILLKOMMEN (und bitte bleib da!) – Er kam wie aus dem Nichts. Vor einer reichlichen Woche noch mit den dicken Winterklamotten rumgerannt. Heute schon mit kurzen Hosen Radtour gedreht. Herrlich!

Nachdem ich ja letzten Herbst wegen andauernder Erkältungen, eklig kaltem Wetter, und gefährlicher Eis- und Schneeglätte vom Rad auf Fuß & ÖPNV umgestiegen bin um zur Arbeit zu kommen, habe ich Donnerstag endlich das Rad wieder rausgeholt. Die erste fahrt ins Büro dieses Jahr. Mächtig spät! Aber es war schön. Von der typisch mangelhaften Radfahrerinfrastruktur in Dresden mal abgesehen. Es ist einfach unbeschreiblich schön, morgens und abends, ein Stück die Elbe entlang und durch die malerische historische Altstadt düsen zu dürfen. Wenn sich morgens die ersten Touries vor den Sehenswürdigkeiten schaaren, oder abends die Leute an den Elbwiesen die letzten Sonnenstrahlen einfangen und den Tag ausklingen lassen. Ein Traum!

Winterliche Sonntagnachmittagsradrunde

Eigentlich wollte ich heute nichts sportliches unternehmen, außer vielleicht eine Workoutsession am Abend. Bei dem grandiosen blauen Himmel und dem wunderbaren Sonnenschein habe ich es dann aber doch nicht in der Bude ausgehalten und mich ziemlich spontan für eine kleine Ausfahrt entschieden. Es lag zwar seit wenigen Tagen wieder Schnee, die Hauptstraßen waren von der Sonne aber bereits freigeleckt.

Habe mich also dick eingepackt und die Hauptstraße Richtung Freital genommen. Garnicht so einfach, bei Gegenwind (Westwind um die 15km/h), leichter Steigung, dick eingepackt bei -3°C auch wirklich gemütlich, sprich GA1 zu fahren.