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	<title>sports&#039;n&#039;chili</title>
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	<description>Rennradeln, Chilis und der ganz alltägliche Wahnsinn</description>
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		<title>Mein erstes mal… Halbmarathon</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 22:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Halbmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>
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28.04.2013 Das war er nun also, mein erster Halbmarathon. 2011 wollte ich schon einmal beim Oberelbe-Marathon mein HM-Deb&#252;t geben, konnte dann aber verletzungsbedingt garnicht erst antreten. Diesmal sollte es klappen und schon viele Monate vorher war das Ziel gesetzt. Aber es kam mal wieder ganz anders&#8230;
Vorbereitung
Mit l&#228;ppischen 14 Trainingskilometern im April, 52km im M&#228;rz, stand [...]]]></description>
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<p><em>28.04.2013</em> Das war er nun also, mein erster Halbmarathon. 2011 wollte ich schon einmal beim Oberelbe-Marathon mein HM-Deb&#252;t geben, konnte dann aber verletzungsbedingt garnicht erst antreten. Diesmal sollte es klappen und schon viele Monate vorher war das Ziel gesetzt. Aber es kam mal wieder ganz anders&#8230;</p>
<h2>Vorbereitung</h2>
<p>Mit l&#228;ppischen 14 Trainingskilometern im April, 52km im M&#228;rz, stand das Unternehmen unter keinem guten Stern. Das Training lief einfach nicht richtig. Hier mal ein Erk&#228;ltung, da mal zu viele Tage Pause, zuviel Aktivit&#228;t in alternativen Sportarten (diese eine Badmintonsession war t&#246;dlich&#8230;) und dann wieder zuviel auf einmal und die gef&#252;rchteten drohenden &#220;berlastungserscheinungen am Schienbein. Letzten Monat habe ich dann, weil es sich nicht richtig anf&#252;hlte, das Pensum fast komplett runtergeschraubt. Mein Rettungsplan: lieber jetzt die Beine stillhalten, damit ich dann &#252;berhaupt mitlaufen kann, und nicht wie zwei Jahre zuvor ganz ausfalle.</p>
<p>Hab mich also in der Zwischenzeit mehr afs Rennrad konzentriert. Da kamen immerhin schon ein paar Kilometer zusammen. Das t&#228;gliche Mit-dem-Rad-zur-Arbeit mitgerechnet, war zumindest eine gewissen Grundform gegeben.</p>
<p>Mein Ziel: nat&#252;rlich ankommen, Spa&#223; haben, aber wenn ich mich gut f&#252;hle auf jeden Fall unter zwei Stunden ins Ziel. Mit f&#252;nfeinhalb bis sechs Minuten pro Kilometer sollte das doch eigentlich machbar sein&#8230;</p>
<p>Die Wetteraussichten zum Wettkampftag waren f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse angsteinfl&#246;&#223;end. War es die Woche noch warm und sommerlich, hatte es sich Samstag extrem abgek&#252;hlt, auf um die acht Grad. Und Regen. Prognose f&#252;r Sonntagmorgen: leichter Regen, wolkig, acht Grad. Igitt! Nicht nur, dass man sich mitten in der Nacht rausq&#228;len muss, dann noch diese K&#228;lte und N&#228;sse. Absolut nicht mein Fall. Und was soll man da anziehen? Kurz, lang, Jacke? Hab mich f&#252;r lange Hose und Regenwindjacke &#252;ber langem Shirt entschieden. Und das war auch gut so.</p>
<h2>Der Wettkampftag beginnt.</h2>
<p>6:45 klingelt der Wecker. Eine Stunde Zeit um irgendwie wach zu werden und etwas essbares runterzuw&#252;rgen. Es ist zu fr&#252;h, ich bin m&#252;de, und dann die Aufregung vor dem Rennen. Ich schaffe es, eine Portion M&#252;sli mit frischem Obst und eine Banane runterzudr&#252;cken und dazu einen Espresso mit Milch. Anziehen, Startnummer anpinnen, noch etwas Wegzehrung einpacken f&#252;r die Anreise zum Start. Und ab gehts, fix mit dem Rad zum Hauptbahnhof, puh es ist wirklich verdammt frisch, die H&#228;nde frieren fast ab.</p>
<p>Und dann mit der S-Bahn nach Pirna. Viele L&#228;ufer warten schon am Bahnsteig. Sehen auch nicht viel wacher aus als ich. Aber man sp&#252;rt die erwartungsvolle, aufgeregte und freudige Atmosph&#228;re. In der S-Bahn ist es ganz sch&#246;n hei&#223;. Nach 20 Minuten dr&#228;ngen die L&#228;ufer aus der Bahn und traben die letzten 500 Meter zum Startbereich. Wie eine Herde Vieh, dass zur Schlachtbank gef&#252;hrt wird. Am Start herrscht emsiges treiben, ich gehe mich auch noch etwas einlaufen und aufw&#228;rmen und beziehe schlie&#223;lich im Startbereich Aufstellung.</p>
<h2>Startschuss</h2>
<p>Es wird voll im Startblock. Ca 2500 Laufbegeisterte wollen die Halbmarathondistanz absolvieren. Endlich der Startschuss. Bis zur verengten Startlinie wie gewohnt nur gehen, Laufcomputer starten und los gehts.</p>
<p>Ich laufe mit der Menge, gutes Wohlf&#252;hltempo. Es pendelt sich schon bald um die 5:20-5:30 ein. Sehr gut, das ist doch ein Tempo mit dem man arbeiten kann. Die ersten zwei Kilometer gehen schnell vorbei, ich f&#252;hle mich gut. Puls leicht &#252;ber 70%. Ich &#252;berhole und werde &#252;berholt. Es l&#228;uft. Ich mache zwei L&#228;ufer aus, die schon eine Weile vor mir laufen, also genau mein Zieltempo. Ich beschlie&#223;e dranzubleiben. Das wird gut funktionieren.</p>
<p>Kilometer 3, es macht sich ein leichter Anflug von Seitenstechen bemerkbar. Oh nein, das darf auf keinen Fall passieren. Sollte ich rausnehmen? Aber ich bin recht entspannt unterwegs eigentlich. Wie ein gew&#246;hnlicher Dauerlauf. Ich laufe weiter, versuche die Atmung zu variieren.</p>
<p>Kilometer 5, Das Seitenstechen hat sich wieder verzogen, puh Gl&#252;ck gehabt. Bin inzwischen warm gelaufen. Es nieselt leicht. Die erste Verpflegungsstelle naht. Ich genehmige mir ein Schl&#252;ckchen Wasser, auf Schrittempo abbremsen, Becher greifen, ein paar Schlucke nehmen, mhh erfrischend, und wieder Fahrt aufnehmen.</p>
<p>Die n&#228;chsten Kilometer vergehen wie im Fluge. Ich f&#252;hle mich gut, atme die frische, feuchte Luft tief in die Lungen, lasse den Blick schweifen, verliere mich immer wieder in Gedanken zwischen den Momenten wo ich auf der Pulsuhr das Tempo kontrolliere. Mit einem Auge immer mein Zugpferd im Blick. Ich laufe mit einem breiten Grinsen im Gesicht und genie&#223;e jeden Moment.</p>
<p>Kilometer 7, es wird etwas gedr&#228;ngt und entsprechend unruhiger. Mein Zugpferd hat anscheinend etwas angezogen, der &#8220;Tacho&#8221; n&#228;hert sich der 5:00/min, der Puls steigt an, ich &#252;berlege ob ich ihn ziehen lasse und wieder in mein Tempo falle, der Abstand w&#228;chst, rechts taucht Pillnitz auf, immer wieder ein fantastischer Anblick. Ich laufe weiter, komme wieder ran, Tempo pegelt sich wieder ein. Geht doch.</p>
<p>Kilometer 10, die H&#228;lfte ist bald geschafft, m&#252;sste nicht langsam das Blaue Wunder in Sicht kommen? Ach nein, die gro&#223;e Wiese in Tolkewitz ist erst noch zu passieren. Obwohl ich die Strecke sehr gut kenne, da ich hier oft mit dem Rad unterwegs bin, ist es schwer sich gedanklich jeden Kilometer entlangzuhangeln ohne etwas zu vergessen. So langsam merke ich wie die Muskeln m&#252;de werden. Die Auswirkungen des fehlenden Trainings zeigen sich allm&#228;hlich.</p>
<p>Kilometer 13-14, die letzten Meter zum Blauen Wunder. Eine Startlinie ist entfernt zu erkennen. Das kann doch nicht der Start f&#252;r die 10-Kilometer-Strecke sein, wir haben doch schon &#252;ber die H&#228;lfte geschafft?! Egal, kurz Wasser aufnehmen und weiter gehts, die breiten Elbwiesen entlang. Dann f&#228;llt mir ein, dass es auch einen  7,5km-Walking-Strecke gibt, das passt schon eher. Also &#8220;nur&#8221; noch ein Drittel &#252;brig.</p>
<p>Die Stimmung an der Strecke ist gut, Menschen feuern die L&#228;ufer an, hier und da Trommelgruppen. Aber man merkt deutlich den Einfluss des schlechten Wetters, gerade jetzt, wo wir inzwischen in Dresden angekommen sind, h&#228;tte ich deutlich mehr Zuschauer erwartet.</p>
<p>Kilometer 16-18, der &#8220;entspannende&#8221; Teil des Laufs liegt l&#228;ngst zur&#252;ck, die Muskeln sind m&#252;de, das linke Knie vermeldet ersten Einspruch und zieht etwas, der rechte Oberschenkel scheint zu Stein erstarren zu wollen und will den Dienst versagen. Aber da m&#252;ssen sie jetzt durch. So weit ist es ja nicht mehr.</p>
<p>Kilometer 19, nur noch ein Katzensprung, es geht unter der Carolabr&#252;cke hindurch, eine weitere Trommelgruppe macht ordentlich Stimmung, ich bekomme G&#228;nsehaut. Die Schmerzen werden bet&#228;ubt. Mein Zugpferd habe ich schon eine Weile hinter mir gelassen, habe etwas an Tempo angezogen.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/oem-2013/dsc04075.jpg" title="Kilometer 20" class="shutterset_singlepic393" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/393__149x_dsc04075.jpg" alt="Kilometer 20" title="Kilometer 20" />
</a>

<p>Kilometer 20, es naht die Stelle, die ich mit einer sehr guten Freundin und quasi meinem Laufcouch des Tages, ausgemacht habe. Sie sieht mich zu erst und feuert ordentlich an, und nat&#252;rlich springt auch ein Foto dabei raus.</p>
<p>Der letzte Kilometer, ich ziehe noch etwas an, aber nicht &#252;bertrieben, will die letzten Meter richtig auskosten. Linkskurve vom Elberadweg, eine weitere Trommelgruppe und Cheerleader, und viele Zuschauer, die Stimmung kocht, Dauerg&#228;nsehaut, ich grinse &#252;bers ganze Gesicht. Ist das mal geil?!</p>
<p>Rechts gehts ins Hans-Steyer-Stadion hinein, auf die Bahn, die letzte Runde. Ich schaue nach langer Zeit mal wieder auf die Uhr, sie zeigt 1:53, in der aktuellen Einstellung aber ohne Sekunden. Wie lang l&#228;uft die 53. Minute schon? Ist sie gerade angebrochen, oder wird es jeden Augenblick auf 54 schalten? Ich wei&#223; es nicht, aber beschleunige, vielleicht kann ich sie halten. Ich laufe und schaue, immernoch 53, wird das klappen? Es kommt auf nichts an, aber w&#228;re doch toll diese Marke noch zu halten. Zielgerade, ich sprinte ins Ziel und stoppe. Immernoch 53, geschafft yay. Nettozeit 1:53:53.</p>
<p>Pl&#246;tzlicher Stopp, der Puls rast, aber ist schon wieder auf dem Weg nach unten. Ein paar Schritte und die Medaille entgegennehmen. Dann &#252;ber eine Stufe aus dem Startbereich heraus, bekomme kaum das Bein hoch. Ich kann es nicht so recht fassen, dass ich es geschafft habe, noch dazu in einer unter den Bedingungen garnicht so schlechten Zeit, dass der Lauf schon vorbei ist. Ich will nochmal, die letzte Runde war so toll.</p>
<h2>Im Ziel</h2>
<p>Treffe mich mit der Freundin, sie freut sich riesig f&#252;r mich, ich vertr&#246;ste sie, dass sie selbst nicht mitlaufen konnte (musste erk&#228;ltungsbedingt auf ihren HM-Lauf verzichten), wir genehmigen uns ein leckeres Erdinger, und saugen noch etwas die Atmosph&#228;re auf. Fix ein paar Fotos schie&#223;en. Und nat&#252;rlich ein paar leichte Dehnungen durchf&#252;hren, meine Beine sind ganz sch&#246;n mitgenommen. Gehen ist grade so m&#246;glich.</p>
<p>Der Kommentator vermeldet, dass der Erste beim Marathon sich in windeseile dem Ziel n&#228;hert. So langsam scheint auch das Wetter besser zu werden. Und siehe da, genau zum Zieleinlauf des ersten Marathonies, den wir an der Strecke verfolgen, kommt die Sonne raus. Und genauso schnell ist sie auch wieder weg, das gibts ja nicht.</p>
<h2>Der Tag danach</h2>
<p>Muskelkater war ja abzusehen. Und der hatte es in sich. Halleluja. Aufstehen, hinsetzen, schneller gehen, eine einzige Qual. Treppen steigen, pure Folter. Das muss lustig ausgesehen haben, wie ich so durch die Gegend gehumpelt bin&#8230;</p>
<p>Am Dienstag hat mich dann leider auch noch eine Erk&#228;ltung &#252;bermannt, obwohl ich eigentlich kein mal unterk&#252;hlt war. Das nervt nat&#252;rlich tierisch.</p>
<h2>Die Woche danach</h2>
<p>Die Erk&#228;ltung nahm ihren Lauf. Viele Tage Ruhe und zu Hause. Aber nach einer Woche ging es wieder aufw&#228;rts. Muskelkater hat sich nach ein paar Tagen bereits verzogen. Aber nun offenbarte sich der Rechnung zweiter Teil: das rechte Knie f&#252;hlt sich garnicht gut an. Stechen unter Last, zum Beispiel beim Treppen steigen. Dieses Gef&#252;hl kenne ich doch<a href="http://www.eppinator.de/blog/2010/10/26/das-knie-das-knie/" target="_self" class="liinternal"> irgendwoher</a>. Heute morgen (Di) noch fix zu meinem Doc die Sache abkl&#228;ren lassen: nat&#252;rlich wie ich es ahnte, am Kniegelenk durch die &#220;berlastung entz&#252;ndet. Das hei&#223;t die Sportpause geht noch etwas weiter&#8230;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Halbmarathon mit quasi keiner echten Vorbereitung? Kann man schon machen. Aber sollte man auch? Gesund ist was anderes. Ich brauche meinen pers&#246;nlichen Sportcoach, mich darf man echt nicht alleine rauslassen.</p>
<p>Dennoch bin ich ein klitzekleines bisschen froh und stolz, dass ich es durchgezogen habe. Die Sub-2h sind geknackt. Aber da geht noch viel mehr. Mit der richtigen Vorbereitung. Verletzungsfrei. Vielleicht schaffe ich es ja n&#228;chstes Jahr rechtzeitig in den richtigen Trainingsflow zu kommen? Dann k&#246;nnte man ja wieder angreifen.</p>
<p>Und was ist mir Marathon? Nat&#252;rlich steht der auf der Lebens-ToDo-Liste. Aber daf&#252;r ist ja noch viel Zeit, das muss nicht gleich n&#228;chstes Jahr sein, nene ;)</p>
<p>Jetzt erstmal weiter regenerieren, gesunden und dann ganz langsam wieder einsteigen, denn es steht Ende Mai noch die Teamchallenge an, der 5-Kilometer-Firmenlauf. Da soll ja auch eine neue Bestzeit her. Und au&#223;erdem hab ich da ein H&#252;hnchen mit einem gesch&#228;tzten <a href="http://rettlaua.de/" target="_blank" class="liexternal">Kollegen </a>zu rupfen&#8230;</p>
<p>Ansonsten st&#252;rz ich mich wieder mit dem Rennrad ins Get&#252;mmel. Der Sommer ist da. Let&#8217;s rock!</p>

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		<title>Iron Man III</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 21:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurzfazit zum dritten Teil der Iron Man Serie, der etwas d&#252;sterer daher kommt: sehr empfehlenswertes Popcornkino mit einem typischen Tony Stark in Hochform, der hier etwas mehr Menschlichkeit zeigen darf, als in den anderen Teilen. Auch wenn diese Facette noch weiter ausgebaut h&#228;tte werden k&#246;nnen.
Der Film brilliert mit Witz, Spannung und nat&#252;rlich eine deftigen Portion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzfazit zum dritten Teil der Iron Man Serie, der etwas d&#252;sterer daher kommt: sehr empfehlenswertes Popcornkino mit einem typischen Tony Stark in Hochform, der hier etwas mehr Menschlichkeit zeigen darf, als in den anderen Teilen. Auch wenn diese Facette noch weiter ausgebaut h&#228;tte werden k&#246;nnen.</p>
<p>Der Film brilliert mit Witz, Spannung und nat&#252;rlich eine deftigen Portion Action und ist ein kurzweiliges Vergn&#252;gen, dem man die mit 130 Spielminuten ordentliche L&#228;nge &#252;berhaupt nicht anmerkt.</p>
<p>Die Story zieht sich geschickt wie ein roter Faden durch den Film und trotz der auf den ersten Blick zu viel zeigenden Szenen der Trailer gab es noch die ein oder andere gro&#223;e &#220;berraschung.</p>
<p>Neben Robert Downey Jr brilliert vor allem Ben Kingsley.</p>
<p>Der 3D-Effekt kommt sehr sparsam und unaufdringlich zum Einsatz. Das ist zun&#228;chst mal positiv zu werten, dennoch fragt man sich warum dann &#252;berhaupt noch 3D? N&#246;tig w&#228;re es nicht. Wann h&#246;rt dieser elende Trend endlich auf?</p>
<p>Alles in allem, ein wirklich klasse Film, ein Stern seines Genres.</p>
<p>Wertung: 8/10</p>
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		<title>Kommt er oder kommt er nicht?</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2013/04/07/kommt-er-oder-kommt-er-nicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 16:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fr&#252;hling. Kommt er jetzt endlich oder nicht?
Die verschneiten Ostertage sind Geschichte. Die letzten Schneereste im Elbental schmelzen dahin. Heut zum Sonntag endlich etwas Sonnenschein und die Temperaturen kletterten in den positiven Bereich. Stra&#223;en trocken. Also war ein kleines Rennradr&#252;ndchen pflicht.
Doch Vorsicht, es sah w&#228;rmer aus als es ist. Zum Gl&#252;ck hatte ich mich davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fr&#252;hling. Kommt er jetzt endlich oder nicht?</p>
<p>Die verschneiten Ostertage sind Geschichte. Die letzten Schneereste im Elbental schmelzen dahin. Heut zum Sonntag endlich etwas Sonnenschein und die Temperaturen kletterten in den positiven Bereich. Stra&#223;en trocken. Also war ein kleines Rennradr&#252;ndchen pflicht.</p>
<p>Doch Vorsicht, es sah w&#228;rmer aus als es ist. Zum Gl&#252;ck hatte ich mich davon nicht beirren lassen und ordentlich winterlich warm verpackt. Und so gings auf eine kleine Runde flach an der Elbe entlang bis Mei&#223;en und wieder zur&#252;ck. Der Nordostwind hat ganz sch&#246;n geweht huiui.</p>
<p>Irgendwie hat die erste hiesige Runde auf dem Renner ganz sch&#246;n geschlaucht. Mehr als die gro&#223;e Tour nach San Bartolomé vorletzte Woche auf den Kanaren (sollte mal noch berichten), die immerhin mit 1200hm zu Buche schlug. Sehne mich nach angenehmeren Temperaturen, endlich ohne die l&#228;stigen Kleidungsschichten und Sonne auf der Haut.</p>
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		</item>
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		<title>H&#228;nsel und Gretel: Hexenj&#228;ger</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2013/03/11/haensel-und-gretel-hexenjaeger/</link>
		<comments>http://www.eppinator.de/blog/2013/03/11/haensel-und-gretel-hexenjaeger/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 23:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[last seen movies]]></category>
		<category><![CDATA[Splatter]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Monaten sehnlich erwartet, kam endlich &#8220;H&#228;nsel und Gretel: Hexenj&#228;ger&#8221; in die Kinos.
Fassen wir es kurz: Die Geschichte eines klassischen M&#228;rchens wird weitergesponnen und dient als Vorlage f&#252;r einen geradlinigen Action- und Horrorstreifen.
Und das funktioniert hier wunderbar.
In den ersten Minuten wird die klassische Geschichte erz&#228;hlt. Vater l&#228;sst Kinder im Wald zur&#252;ck, sie finden das Pfefferkuchenhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten sehnlich erwartet, kam endlich &#8220;H&#228;nsel und Gretel: Hexenj&#228;ger&#8221; in die Kinos.<br />
Fassen wir es kurz: Die Geschichte eines klassischen M&#228;rchens wird weitergesponnen und dient als Vorlage f&#252;r einen geradlinigen Action- und Horrorstreifen.<br />
Und das funktioniert hier wunderbar.</p>
<p>In den ersten Minuten wird die klassische Geschichte erz&#228;hlt. Vater l&#228;sst Kinder im Wald zur&#252;ck, sie finden das Pfefferkuchenhaus (eher ein Zuckergusshaus) und gelangen in die F&#228;nge der Hexe. Und was f&#252;r eine Hexe, richtig bitterb&#246;se gezeichnet, nix f&#252;r schwache Nerven. Und so wei&#223; man sofort, auf was man sich in den folgenden anderthalb Stunden (genau die richtige L&#228;nge!) einstellen darf.</p>
<p>Ein richtig guter genretypischer, knackiger Film, an dem es (fast) nichts auszusetzen gibt. Spannung, abgefahrene Action, ultracoole Hauptdarsteller mit flotten Spr&#252;chen und einer saftige Portion Splatter.</p>
<p>Ich fand es schade, dass er bei uns nur in 3D kam, was ich ja nicht &#252;berhaupt nicht leiden kann, aber es war eigentlich ganz gut gemacht und halbwegs ertragbar, und da es sonst fast nix zu kritisieren gab hat das gepasst.</p>
<p>Wer ihn noch nicht gesehen hat und mit dem Horror- und Splattergenre was anfangen kann: kucken, es lohnt sich! :)</p>
<p>Wertung: 4,5/5</p>
<p>P.S.: In der Kritik der S&#228;chsischen Zeitung von Martin Schwickert wurde der Streifen komplett verrissen. Mit einem von f&#252;nf Punkten und einem vernichtenden Fazit (&#8221;&#8230; langeweile des hirnlosen Spektakels&#8230;)&#8221; demonstrierte der Autor gut, dass er von Kino und dem Genre eigentlich keine Ahnung hat. Da kann man nur dr&#252;ber lachen. Peinlich!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2013/03/10/stirb-langsam-ein-guter-tag-zum-sterbe/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 22:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[last seen movies]]></category>
		<category><![CDATA[Enttäuschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zw&#246;lf Jahre haben die Fans nach dem dritten Teil &#8220;Stirb langsam: Jetzt erst recht&#8221; warten m&#252;ssen, bis endlich ein neuer Teil in die Kinos kommt.
Aus aktuellem Anlass des f&#252;nften Teils habe ich mir &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; von 2007 nat&#252;rlich auch noch einmal reingezogen.
Es ist im Grunde eine Aneinanderreihung von Logikfehlern. Da fragt man sich echt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zw&#246;lf Jahre haben die Fans nach dem dritten Teil &#8220;Stirb langsam: Jetzt erst recht&#8221; warten m&#252;ssen, bis endlich ein neuer Teil in die Kinos kommt.<br />
Aus aktuellem Anlass des f&#252;nften Teils habe ich mir &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; von 2007 nat&#252;rlich auch noch einmal reingezogen.</p>
<p>Es ist im Grunde eine Aneinanderreihung von Logikfehlern. Da fragt man sich echt, wie bekloppt jemand sein kann, so ein Drehbuch zu schreiben. Und noch bekloppter, das abzusegnen und umzusetzen, ohne zu bemerken, wie schwachsinnig so manche Szene eigentlich ist.<br />
Aber immerhin ist der Teil knackig, technisch auf dem Stand der Zeit, und durchaus spannend. Aber vor allem strotzt er nur so vor coolen Spr&#252;chen und Situationskomik. Ein typisches Beispiel aus der Kategorie: Hirn aus &#8211; Spa&#223; an. Er kommt bei Weitem nicht an die Original Trilogie heran, aber man kann ihn definitiv kucken. Passables Popcornkino! (Wertung 3,5 / 5)</p>
<p>Ganz anders, der neueste Streich aus dem Jahre 2013. &#8220;Stirb langsam &#8211; Ein guter Tag zum Sterben&#8221; vermisst fast alles, was dem vierten Teil noch eine Daseinsberechtigung gegeben hat.<br />
Es dauert erstmal ewig, bis die krampfhaft konstruierte Story &#252;berhaupt in Gang kommt, welche mehr schlecht als recht, versucht mit unz&#228;hligen Wendungen zu punkten. So richtig passt es auch gar nicht mehr in das klassische Stirb-Langsam-Szenario.<br />
Logikfehler gibts auch hier genug, aber eher in der Auspr&#228;gung &#8220;wie doof kann man eigentlich sein?&#8221; Selbst mit Hirn aus und Augen zu dr&#252;cken tut es oftmals weh.<br />
Humoristisch kommt man auch nicht so richtig auf seine Kosten, die coolen Spr&#252;che, ein Markenzeichen der Serie, gehen unter oder wirken zu k&#252;nstlich. Das Intermezzo von John McClaine und seinem Sohn wirkt &#252;ber weite Strecken zu aufgesetzt und verkrampft. Und &#252;berhaupt, was ist der Typ eigentlich f&#252;r ein Weichei?<br />
Technisch ist der Teil ebenfalls auf der H&#246;he der Zeit, aber Kamera und Schnitt sind ein Desaster, zu hohe Brennweite (also zu nah dran und zu kleiner Bildauschnitt) und viel zu schnelle Schnitte verderben den Spa&#223;. Von einigen wirklich grandios inszenzierten Actionszenen bekommt man quasi kaum was richtig zu sehen, weil die Kamera viel zu nah dran ist, viel zu sehr wackelt und viel zu schnell hin und her wechselt. Echt schade! Man f&#252;hlt sich schmerzlich an 007 Quantum of Solace erinnert.</p>
<p>War der Trailer noch ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus und hat einen gro&#223;en Appetit auf das neue Abenteuer von John McClaine gemacht, bleibt am Ende des Films eine gro&#223;e Ern&#252;chterung. Hier und da hat der Film zwar seine Momente, aber letztendlich verl&#228;sst der Fan das Kino entt&#228;uscht.<br />
Dieser Teil w&#228;re als 0815-Actionstreifen schon kaum einer Erw&#228;hnung wert gewesen, f&#252;r die Stirb Langsam Reihe ist er einfach nur unw&#252;rdig. Leider eine Entt&#228;uschung auf der ganzen Linie!</p>
<p>Wertung: 1/5</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sportlicher Jahresr&#252;ckblick 2012</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2013/01/09/sportlicher-jahresrueckblick-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 21:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Radsport]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Absichten]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr 2013 ist schon ein paar Tage alt, da wird es allerh&#246;chste Zeit, das Vorangegangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie lief es denn 2012 auf dem Rad und in den Laufschuhen?


	


Nach dem verkorksten 2011, als ich einige Male &#252;berlastungsbedingt einige Wochen Laufpausen einlegen musste und auch die Halbmarathondistanz beim Oberelbemarathon sausen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr 2013 ist schon ein paar Tage alt, da wird es allerh&#246;chste Zeit, das Vorangegangene noch einmal Revue passieren zu lassen. Wie lief es denn 2012 auf dem Rad und in den Laufschuhen?</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/laufen-2012/cl_dd_12_9_20120510_1452883643.jpg" title="Campuslauf 2012" class="shutterset_singlepic387" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/387__149x_cl_dd_12_9_20120510_1452883643.jpg" alt="Campuslauf 2012" title="Campuslauf 2012" />
</a>

<p>Nach dem verkorksten 2011, als ich einige Male &#252;berlastungsbedingt einige Wochen Laufpausen einlegen musste und auch die Halbmarathondistanz beim Oberelbemarathon sausen lassen musste, weil ich da gerade gar nicht laufen konnte, bin ich es 2012 ganz entspannt angegangen. Keine gro&#223;en Ziele. Einfach nach gutem Gef&#252;hl und Gewissen losmachen. Und tats&#228;chlich hatte sich bereits etwas Kontinuit&#228;t eingestellt, ich machte meine Hausrunden 2-3 mal die Woche. Auch auf Dienstreisen waren die Laufschuhe im Gep&#228;ck. So kam ich gut durch den Winter und im Fr&#252;hsommer hab ich dann ganz spontan wieder beim <a href="http://www.studentenstiftung.de/?id=53" target="_blank" class="liexternal">Campuslauf</a> mitgemacht. Bei bestem Sonnenwetter hab ich die leicht h&#252;geligen 2x 2,5km sogar in einer passablen Zeit gemeistert. F&#252;r auf nichts trainiert war ich mit den 23:30 ganz zufrieden.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/laufen-2012/teamchallenge2012.jpg" title="Teamchallenge 2012" class="shutterset_singlepic388" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/388__149x_teamchallenge2012.jpg" alt="Teamchallenge 2012" title="Teamchallenge 2012" />
</a>

<p>Die n&#228;chsten Wochen gab es dann etwas mehr Konzentration, denn es stand mal wieder die <a href="http://team-challenge-dresden.de" target="_blank" class="liexternal">Teamchallenge</a> an. Nicht nur wollte ich diesmal meine Teamgef&#228;hrten angreifen, es sollte nat&#252;rlich auch wieder eine neue 5K-Bestzeit her. Und diesmal hat es geklappt. Die anderen waren zugegebenerma&#223;en diesmal nicht so ganz in Form. Aber viel wichtiger, mit 22:10 war eine neue PB erreicht. Hatte zwar auf eine Sub 22 gehofft, aber war dennoch zufrieden. Au&#223;erdem hat es diesmal deutlich mehr Spa&#223; gemacht, hatte ich letztes Jahr doch ziemlich verrissen: zu schnell losgelaufen und nur mit Seitenstechen zu k&#228;mpfen gehabt.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/dsc00057.jpg" title="Sommerliche Abendrunde" class="shutterset_singlepic383" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/383__250x_dsc00057.jpg" alt="Sommerliche Abendrunde" title="Sommerliche Abendrunde" />
</a>

<p>Mit dem voranschreitenden Sommer  wurden die Laufschuhe beiseite gestellt, denn jetzt lockte mich nur noch das Rennrad. Die Trainingsrolle hatte ich kein einziges mal ausgepackt. Da ich auch bei den eisigen Temperaturen im Februar immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, waren die Beine immerhin einer gewissen Grundbelastung ausgesetzt. Das merkt man schon, wenn man im Fr&#252;hjahr die ersten l&#228;ngeren Touren angeht. Viele Touren, allein, mit Freunden, Kollegen oder dem Fahrraddealer f&#252;hrten doch zu einer gewissen Grundform.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/tour-de-dresde-2012/dscf5989_.jpg" title="Gemeinsam durchs Müglitztal" class="shutterset_singlepic355" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/355__149x_dscf5989_.jpg" alt="Gemeinsam durchs Müglitztal" title="Gemeinsam durchs Müglitztal" />
</a>

<p>Und so freute ich mich auf das lang ersehnte wichtige Event des Jahres: die <a href="http://www.cielab.org/forum/comments.php?DiscussionID=14487" target="_blank" class="liexternal">Tour de Dresde</a>. <a href="http://www.eppinator.de/blog/2012/07/10/tour-de-dresde/" target="_self" class="liinternal">Hier</a> und <a href="http://www.eppinator.de/blog/2012/07/14/tour-de-dresde-etappe-10-12/" target="_blank" class="liinternal">hier</a> hab ich dann sogar mal ein paar Eindr&#252;cke davon geschildert. Mein Ziel war nix &#252;ber den Zaun zu brechen, sondern einfach erstmal mitzurollern, aber zumindest 50% der Tour zu schaffen. Am Ende bin ich in den drei Wochen 10 von 20 Etappen mitgefahren und hab so ca 900km und 10000hm zur&#252;ckgelegt. Das war schon eine neue und unglaublich tolle Erfahrung. Nicht nur das gemeinsame Fahren in so gro&#223;en Gruppen hat wahnsinnig viel Spa&#223; gemacht. Es waren auch echte Leidensetappen dabei. Im str&#246;menden Regen, wo man sich f&#252;hlt wie in der Dusche, weil einem der Regen von oben und von der Stra&#223;e (durch den Vordermann) ins Gesicht peitscht. Entspannt im Windschatten des Feldes dahinschweben aber auchmal an der Spitze, windschattengebend, den Puls in ungeahnte H&#246;hen dr&#252;cken. Schwei&#223;treibende Anstiege die einer Alpenetappen w&#252;rdig sind, die man sich trotz Pudding in den Beinen hochk&#228;mpfen muss. Und ich hab viele neue Strecken vor der Haust&#252;re kennengelernt. Wow!</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/laufen-2012/kwt.jpg" title="Wandern im Kleinwalsertal 2012" class="shutterset_singlepic390" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/390__149x_kwt.jpg" alt="Wandern im Kleinwalsertal 2012" title="Wandern im Kleinwalsertal 2012" />
</a>

<p>Dann ging es auf meinen Jahresurlaub zu. Mit <a href="http://www.innererschweinehundbesieger.de/blog/2011/12/13/so-kinners/" target="_blank" class="liexternal">Jens</a> (was hat der eigentlich das ganze Jahr getrieben?!) stand eine Woche Wandern in meinem geliebten <a href="http://www.kleinwalsertal.com/" target="_blank" class="liexternal">Kleinswalsertal</a> auf dem Programm. Kurz vorher hatte mich eine fiese Erk&#228;ltung erwischt (nicht sch&#246;n bei 35°C im Sommer). Immerhin war ich bis zum Eintreffen in meinen geliebten Alpen wieder halbwegs auf dem Dampfer. Noch etwas verschnupft. Aber zum Wandern war ich wieder fit. Und die gute Bergluft und das z&#252;nftige Bier haben die Genesung aktiv unterst&#252;tzt.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag0884.jpg" title="Fichtelberg" class="shutterset_singlepic380" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/380__149x_imag0884.jpg" alt="Fichtelberg" title="Fichtelberg" />
</a>

<p>Bevor ich wieder ins Elb(en)tal zur&#252;ckkehrte wollte ich eigentlich noch ein paar Rennradrunden in meiner Heimat dem Erzgebirge drehen. Die lang ersehnte <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=xbnrfzjatwwvdecm" target="_blank" class="liexternal">Zweigipfeltour</a> sollte endlich Wirklichkeit werden. Aber es endete in einer<a href="http://www.eppinator.de/blog/2013/01/07/ein-schwarzer-tag-auf-dem-renner/" target="_blank" class="liinternal"> Tour der Leiden</a>. Dieses Ziel wurde also nicht ganz erreicht, daf&#252;r war ich um eine Erfahrung reicher.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag0938_.jpg" title="Goldener Herbst" class="shutterset_singlepic384" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/384__149x_imag0938_.jpg" alt="Goldener Herbst" title="Goldener Herbst" />
</a>

<p>Der Rest des Jahres verlief eher unspektakul&#228;r. Es gab noch die ein oder andere sp&#228;tsommerliche Rennradrunde sowie ein paar goldenen Herbsttage. Zum Tag  der deutschen Einheit fragte mich doch der <a href="http://rettlaua.de/" target="_blank" class="liexternal">Martin</a>, ob ich nicht Lust h&#228;tte mit nach Altenberg zu rollern. Und ich in meinem jugendlichen Leichtsinn bin nat&#252;rlich direkt  mit. Am Ende standen da 104km und 1400hm auf dem Tacho und ich war fix und alle. Spa&#223; gemacht hats aber, die letzten Sonnenstrahlen im Herbst einzufangen :)</p>
<p>Schlie&#223;lich wollte wieder etwas mehr in den Laufschuhen unterwegs sein, aber dann erwischte mich auch die ein oder andere Erk&#228;ltung, was einen ja immer wieder etwas zur&#252;ckwirft, und pl&#246;tzlich war das Jahr rum.</p>
<p>Immerhin habe ich in der letzten Woche noch auf einen sch&#246;nen Jahresabschluss geschafft. Zu Hause habe ich in den Weihnachtstagen eine etwas &#252;berm&#252;tige Laufrunde hingelegt. Nach zwei Tagen Festessen, eingestaubter Laufmechanik, und dann noch im bergigen Erzgebirge, waren die 12km ganz sch&#246;n ambitioniert. Daf&#252;r hats umso mehr Spa&#223; gemacht.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag1039_.jpg" title="Jahresabschlusstour in den Sonnenuntergang" class="shutterset_singlepic386" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/386__149x_imag1039_.jpg" alt="Jahresabschlusstour in den Sonnenuntergang" title="Jahresabschlusstour in den Sonnenuntergang" />
</a>

<p>Dank der fr&#252;hlingshaften Temperaturen durfte kurz vorm Jahreswechsel auch der Renner nochmal etwas Asphalt schnuppern. Kleine Hausrunde mit einem dicken Anstieg der Marke &#8220;was hab ich mir dabei gedacht&#8221; war ein Traum :)<br />
<br style="clear:left;" /></p>
<h2>Und 2013?</h2>
<p>Ich werde grunds&#228;tzlich eine &#228;hnliche Strategie fahren wie auch schon 2012. Ruhig angehen lassen aber bestimmt. Denn es gibt schon ein paar Ziele und H&#246;hepunkte.</p>
<p>So habe ich mich bereits f&#252;r die Halbmarathondistanz beim <a href="http://www.oberelbe-marathon.de/" target="_blank" class="liexternal">Oberelbemarathon</a> angemeldet. Ende April wird es also dann Ernst, beim HM-Deb&#252;t, das auf jeden Fall eine sub 2h werden soll! Jetzt erstmal wieder in die Laufroutine kommen und einen Plan zurechtlegen, um die Wochen und Monate vor dem Wettkampf systematisch trainieren zu k&#246;nnen. Campuslauf werde ich gern wieder mitnehmen wenns passt. Und zur Teamchallenge will ich nat&#252;rlich wieder gut vorbereitet sein und eine neue PB aufstellen.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag1016_.jpg" title="Mit dem Rad zur Arbeit auch im Winter" class="shutterset_singlepic385" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/385__149x_imag1016_.jpg" alt="Mit dem Rad zur Arbeit auch im Winter" title="Mit dem Rad zur Arbeit auch im Winter" />
</a>

<p>Auf den Renner werd ich so richtig erst wieder aufsteigen wenn es w&#228;rmer wird. Bis dahin muss der Weg zur Arbeit reichen, damit die Form nicht vollends davon schl&#252;pft. Seit ein paar Wochen habe ich richtige Winterreifen mit Spikes auf dem Stadtflitzer. Damit ist auch Schnee und Eis kein Hindernis mehr. Und auf dem verschneiten Elberadweg in fast absoluter Stille dahinzurollern ist ein unglaublich tolles Gef&#252;hl! Wer will da noch mit der &#252;berf&#252;llten Bahn fahren oder im Verkehrschaos stecken bleiben? Bericht folgt&#8230;</p>
<p>Wenn der Sommer kommt gehts auch wieder auf die Tour de Dresde zu. Und nach dem &#8220;entspannten&#8221; Auftakt letztes Jahr steht diesmal nat&#252;rlich ein anspruchsvolleres Ziel auf dem Plan: Voll durch! Nicht immer kann man organisatorisch jede Etappe mitfahren. Aber so 90% w&#228;re schon ein gutes Ziel!</p>
<p>Auch ins Erzgebirge soll es wieder gehen, denn der Gegner lauert noch unbezwungen. Am besten w&#228;re nat&#252;rlich ich schaffe es zun&#228;chst mal direkt von Dresden in die Heimat zu fahren. Mit dem Auto sind es ja &#8220;nur&#8221; 125km. Also durchaus machbar. Hier ist allerdings auch erstmal eine gut fahrbare Strecke zu finden.</p>
<p>Ein paar mehr Touren mit den Kollegen w&#228;r nat&#252;rlich auch sch&#246;n. Und mal schauen was sich so noch auftut. Irgendwas ergibt sich ja immer.</p>
<p>Wie auch immer, ich bin guter Dinge f&#252;r das neue Jahr. Lassen wir die Ritzel surren und die Laufschuh qualmen :)</p>
<p>P.S.: Vorschl&#228;ge, Motivationssch&#252;be und Tritte in den Allerwertesten nach dem Motto &#8220;Qu&#228;l dich Du Sau&#8221; werden jederzeit dankend entgegengenommen&#8230; ^^</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein schwarzer Tag auf dem Renner</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2013/01/07/ein-schwarzer-tag-auf-dem-renner/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 22:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radsport]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein schwarzer Tag im August. So schwarz wie die  Gewitterwolken am Horizont.
Ich hatte endlich mein Rennrad in meiner Heimat, dem Erzgebirge, und wollte das lang ersehnte Tourhighlight fahren, Fichtelberg und Auersberg in einem Zug. Mit reichlich 100 Kilometern und ca 2300hm f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse ein durchaus ambotioniertes Unterfangen.  Mit den bisherigen Touren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein schwarzer Tag im August. So schwarz wie die  Gewitterwolken am Horizont.</p>
<p>Ich hatte endlich mein Rennrad in meiner Heimat, dem Erzgebirge, und wollte das lang ersehnte <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=xbnrfzjatwwvdecm" target="_blank" class="liexternal">Tourhighlight</a> fahren, Fichtelberg und Auersberg in einem Zug. Mit reichlich 100 Kilometern und ca 2300hm f&#252;r meine Verh&#228;ltnisse ein durchaus ambotioniertes Unterfangen.  Mit den bisherigen Touren und der gewissen Form war die Voraussetzung nicht schlecht. Urlaub war durchgeplant. Der Grundstein f&#252;r mein kleines Jahresziel gelegt. Und dann kam alles ganz anders.</p>
<p>Als ich aus dem wohlverdienten und erholsamen (wenngleich sportlich anspruchsvollen) Wanderurlaub zur&#252;ckkehrte, die Bergluft hatte meine Erk&#228;ltung gut auskuriert, verhie&#223; der Wetterbericht nichts Gutes f&#252;r die kommenden Tage. Gewitter, Regen und deutliche Abk&#252;hlung waren angesagt. So war es dann auch. Ein grauer Wolkenschleier &#252;berzog das Land als ich am Morgen erwachte.</p>
<p>Kurzfristig hatte sich noch ein wichtiger Termin ergeben, sodass ich nicht direkt nach dem Fr&#252;hst&#252;ck losd&#252;sen konnte. Gegen 10 war ich endlich zur&#252;ck und konnte mich fertig machen. Fix noch ein paar Bananen heruntergeschlungen und die Trinkflaschen bef&#252;llt. Radklamotten &#252;bergeworfen. Fahrad nochmal gepr&#252;ft. Leider musste ich mit erschrecken feststellen, dass die zu Hause verf&#252;gbare Luftpumpe nicht f&#252;r Rennradventile passt (wieso hab ich meine nur nicht mitgenommen?), musste also per Hand nach Gef&#252;hl nachpumpen. Immerhin lag am Anfang der Strecke ein Fahrradh&#228;ndler, den ich auch ansteuerte um auf meine 7 Bar zu kommen. Aber so ergab sich eine Verz&#246;gerung nach der anderen. Nicht gerade sch&#246;n f&#252;r die Motivation.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/img_0799.jpg" title="Pumpspeicherwerk Markersbach, Oberbecken" class="shutterset_singlepic381" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/381__149x120_img_0799.jpg" alt="Pumpspeicherwerk Markersbach, Oberbecken" title="Pumpspeicherwerk Markersbach, Oberbecken" />
</a>

<p>Die ersten  Anstiege, wenngleich anspruchsvoll, gingen noch. Aber schon bald sp&#252;rte ich nicht nur, dass ich absolut noch nicht wieder fit war f&#252;rs Rennrad und solche Bergetappen,  nein, es gesellte sich ein intensiver Kopfschmerz dazu! Was sollte das denn jetzt? So macht das fahren  keinen Spa&#223;. Weiter und weiter ging es, eigentlich eine echt tolle Strecke. Aber  nicht allein und mit dem dr&#246;hnenden Kopf. Gegessen hab ich wohl dann auch  nicht ausreichend.</p>
<p>Irgendwann war ich endlich am Fu&#223;e des Fichtelberges  angelangt, durch Oberwiesental ging es hindurch. Geil! Dort hochzustrampeln,  eigentlich ein Traum. Doch die Form war nicht da. Keine K&#246;rner in den Beinen.  Die Pumpe auf Hochdruck. Das Rad klebte am Asphalt. Hat da jemand Sand ins  Getriebe gestreut? Endlich Ortsausgang Oberwiesental. Rauf auf die Bundestra&#223;e.  Dreispurig. Zwei Spuren hoch, eine runter. B&#196;M. Wahnsinn. Man glaubt zu stehen, w&#228;hrend  die Beine brennen. Ich muss einen Moment pausieren, hole Luft. Und weiter. Kaum sp&#252;rbares Vorankommen. Ich blicke nicht auf, das Elend mag ich nicht sehen.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag0883.jpg" title="Grenze zu Tschechien, Abzweig zum Fichtelberg" class="shutterset_singlepic379" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/379__149x120_imag0883.jpg" alt="Grenze zu Tschechien, Abzweig zum Fichtelberg" title="Grenze zu Tschechien, Abzweig zum Fichtelberg" />
</a>

<p>Irgendwann  erreiche ich die Abfahrt nach Tchechien, es wird flacher, Hoffnung keimt auf.  Ich sehe das Stra&#223;enschild &#8220;Fichtelberg -&gt;&#8221;. Ich will ein Foto twittern  (jeder Vorwand etwas Luft zu schnappen ist mir recht), doch die Verbindung reicht nicht. Eine Gruppe  Rennradler kommt mir entgegen, die sind gut drauf. Ich fahre weiter. Und schon  wird es wieder steil, und der Kopf dr&#246;hnt. Links tut sich die Aussicht &#252;bers  Erzgebirge auf. Ich bin wie in Trance. Der Gipfel r&#252;ckt n&#228;her und der Schmerz  scheint f&#252;r einen Moment auszublenden.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/imag0884.jpg" title="Fichtelberg" class="shutterset_singlepic380" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/380__149x_imag0884.jpg" alt="Fichtelberg" title="Fichtelberg" />
</a>
 
<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/radtouren-2012/img_0804.jpg" title="Aussicht vom Fichtelberg übers Erzgebirge" class="shutterset_singlepic382" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/382__149x_img_0804.jpg" alt="Aussicht vom Fichtelberg übers Erzgebirge" title="Aussicht vom Fichtelberg übers Erzgebirge" />
</a>

<p>Und pl&#246;tzlich bin ich oben. &#220;bermut &#252;berkommt mich. Ich  mache ein paar Fotos, schiebe mir zwei M&#252;sliriegel rein und lege mir Armlinge  und Windjacke an. Die Abfahrt wird frisch! Leider sieht man nicht viel. Vom  Berg ist freie Sicht, doch ringsum nur tiefschwarze Gewitterfronten. Ich starte  die Abfahrt, durch Tellerh&#228;user bis nach Rittersgr&#252;n. Geil! Bin noch etwas  zaghaft, aber man kann hier Spa&#223; haben. Leider ist alle Kraft verbraucht. Selbst  auf Geraden, wo man locker Gas geben k&#246;nnen schmerzt jede Kurbelumdrehung. In  Rittersgr&#252;n f&#228;ngt es an zu regnen. Ich verstaue die Digicam in der Plastikfolie  und rolle weiter.</p>
<p>Die Entscheidung, nicht die geplante komplette  Tour mit dem Auersberg zu  fahren, ist l&#228;ngst gefallen, aber noch nicht, auf welchen Weg mich die Heimreise f&#252;hren soll. Ich &#252;berlege flach bis Raschau zu rollern und dann direkt durch  Schwarzenberg wieder nach Hause. Keine Experimente mehr. Doch dann f&#252;hle ich  wieder jenen &#220;bermut und denke: &#8220;komm den einen Anstig nach Breitenbrunn schaffst Du  auch noch. Und dann rollst Du direkt nach Schwarzenberg rein, oder doch noch einen  Berg mehr?&#8221;</p>
<p>Ich bin schon an der Ausfahrt vorbei als der Kampfgeist sich doch f&#252;r den Berg entscheidet  und wende. Und schon nach wenigen Metern bereue ich die Entscheidung. Ich trete  ins Leere. Die Muskeln wollen nichtmehr. Ein einziges Brennen. Und dann setzte  der Regen ein. H&#228;tte es im anderen Tal vielleicht l&#228;nger ausgehalten? Ich muss  pausieren. Welch Niederlage! Weiter gehts, und der Regen wird st&#228;rker. Endlich  erreiche ich den Gipfel, es gie&#223;t in Str&#246;men, ich schleiche selbst auf der  Geraden nur so dahin, die Beine wollen nicht. Wasser von unten und oben. Die  Schuhe komplett durchweicht, was sag ich, das Wasser steht darin. Eine schnelle  Abfahrt ist nicht drin, zu gef&#228;hrlich. Kalt wird es. Endlich im Tal, und ich  biege rechts ab Richtung Heimat. Hier w&#228;re es eigentlich links weg gegangen, aber das zweite Tagesziel (Auersberg) wird abgehakt!  Ich rolle wieder schneller, kann etwas Luft holen, es geht sanft bergab. Mit  trockenen F&#252;&#223;en und Kraft in den Beinen k&#246;nnte man hier richtig w&#252;ten.</p>
<p>Ich  &#252;berlege wie ich weiterfahre und sehe ein Schild: links J&#228;gerhaus 6km. Das  k&#246;nnte die Rettung sein. Von J&#228;gerhaus geht es nur noch bergab bis zu unserem  Haus. Aber das hei&#223;t noch einen dicken Berg bezwingen. Aber lieber gem&#252;tlich  diesen Gipfel erklimmen als den langen, verkehrsreichen und auch nicht gerade flachen  Weg durch die Stadt. Ich biege ab. Es wird steiler. Die Beine brennen und  erste Zweifel keimen auf, ob ich diesen Berg noch schaffen kann. Welche Tortour.  Immerhin, der Asphalt ist erste Sahne, glatter geht es kaum. Dunkelschwarz zieht  er langsam unter mir vorbei. Die Gedanken verloren. Noch 4km. Es wird. Ich kann  es schaffen. Einige Serpentinen tun sich auf. In der Wendestelle fast flach,  welche Erholung, wenn auch von kurzer Dauer. Dann wird es nochmal steiler. Ich  muss im stehen treten. Die Arme beginnen ebenfalls zu brennen. Keine Luft mehr.  Ich wackle vor mich hin. Will pausieren, dr&#252;cke, k&#228;mpfe, komme ein St&#252;ck weiter,  es wird flacher, es geht weiter, nochmal geschafft. Die Erinnerung verblasst,  habe nur noch Momentaufnahmen dieser Passage.</p>
<p>Ein neuer Wegwei&#223;er, rechts  Schwarzenberg, links J&#228;gerhaus, aha, die andere Stra&#223;e. Ich biege links ab. Noch  wenige Kilometer. Es wird wieder steiler und beginnt wieder st&#228;rker zu regnen.  Die Beine werden taub, ich stehe fast und eiere weiter. Schlie&#223;lich muss ich  absteigen und innehalten, sonst w&#228;re ich wohl einfach umgekippt. Etwas  verschnaufen und weiter gehts. Eine endlose Gerade tut sich auf, aber etwas  flacher. Wenn dieses unerreichbar scheinende Ende erreicht ist, m&#252;sste ich fast  da sein. Autos kommen mir entgegengerast, haben bestimmt siebzig oder mehr  drauf. Ich schreie &#8220;das ist keine verf&#8230; Rennstrecke hier&#8221;. Nur ein weiterer  Versuch meines Geistes, sich von den Qualen abzulenken. Geflucht habe ich schon viel. Aber es geht voran.</p>
<p>Da tut sich J&#228;gerhaus auf, ich biege rechts ab. Ein  kleines Kind k&#246;nnte schneller rennen als ich dahinschleiche. Muss anhalten und  die verschmierte Brille wieder aufsetzen, um den Tropfen zu strotzen. Es wird  wieder kalt und richtig nass, das Wasser vom Boden ertr&#228;nkt mich fast. Aber es  geht abw&#228;rts und ich gebe Gas und rase durch den Wald. Nur noch ein, zwei kleine Hubbel und ansonsten  nur bergab bis zum rettenden Ziel.</p>
<p>Irgendwie komme ich schlie&#223;lich zu Hause an. Durchn&#228;sst. Zitternd.  Entkr&#228;ftet. Was f&#252;r eine schmachvolle Tour und doch &#252;berw&#228;ltigendes Erlebnis! B&#196;M.</p>
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		<title>Chilirésumé 2012</title>
		<link>http://www.eppinator.de/blog/2012/12/25/chiliresumee-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2012 22:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili]]></category>
		<category><![CDATA[Chiliernte]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[

	

 

	


Wieder liegt eine Chilisaison mit H&#246;hen und Tiefen zur&#252;ck.
Wie schon bei der ersten Bestandsaufnahme im Juni geschrieben, war meine 2012er Zucht auf dem besten Wege. Aber eben leider viel zu sp&#228;t. Bis die ersten Fr&#252;chte soweit waren, hatte der Sommer schon den H&#246;hepunkt erreicht.


	

 

	

 

	


Super F1 und die neue Red Tip waren am [...]]]></description>
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<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc06361.jpg" title="Die Balkonkästen entwickeln sich..." class="shutterset_singlepic358" >
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<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07266_.jpg" title="Super F1" class="shutterset_singlepic367" >
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<p>Wieder liegt eine Chilisaison mit H&#246;hen und Tiefen zur&#252;ck.</p>
<p>Wie schon bei der ersten <a href="www.eppinator.de/blog/2012/06/24/es-gruent-so-gruen/" target="_self" class="liinternal">Bestandsaufnahme im Juni</a> geschrieben, war meine 2012er Zucht auf dem besten Wege. Aber eben leider viel zu sp&#228;t. Bis die ersten Fr&#252;chte soweit waren, hatte der Sommer schon den H&#246;hepunkt erreicht.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07182_.jpg" title="Super F1 in voller Farbenpracht" class="shutterset_singlepic361" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/361__x60_dsc07182_.jpg" alt="Super F1 in voller Farbenpracht" title="Super F1 in voller Farbenpracht" />
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<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07209.jpg" title="Red Tip, tolles fruchtiges Aroma" class="shutterset_singlepic363" >
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</a>

<p>Super F1 und die neue Red Tip waren am schnellsten, haben sich pr&#228;chtig entwickelt und massig Fr&#252;chte gebildet. Von der Red Tip, die ich dieses Jahr das erste Mal hatte, bin ich hellauf begeistert. Das Aroma hat eine tolle fruchtige Note, und die Sch&#228;rfe ist noch eine Spur milder als die F1 und damit noch besser geeignet, mal einfach so an den Salat herangeschnippelt zu werden. Sch&#246;n, wenn man immer etwas frisches griffbereit hat, aber nat&#252;rlich wurde auch wieder ein guter Vorrat zum trocknen aufgeh&#228;ngt.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/img_0538.jpg" title="Harald" class="shutterset_singlepic378" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/378__x60_img_0538.jpg" alt="Harald" title="Harald" />
</a>

<p>Harald war die gr&#246;&#223;e Entt&#228;uschung. Wuchs war spitze, viele Fr&#252;chte, in B&#252;scheln gewachsen und einer tollen knallig lila Farbe, welche sp&#228;ter in Richtung gelb, orange abreifte. Geschmacklich aber substanzlos. Gewisse Sch&#228;rfe vorhanden, aber tolles Aroma? Fehlanzeige. Erster und letzter Versuch dieser Sorte. Dennoch ein gro&#223;es Dankesch&#246;n an den Pflanzenspender ;)</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07449.jpg" title="Habanero Chocolate" class="shutterset_singlepic377" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/377__x60_dsc07449.jpg" alt="Habanero Chocolate" title="Habanero Chocolate" />
</a>

<p>Meine Habaneros haben sich am meisten Zeit gelassen. Aber so richtig. Der Sommer neigte sich bereits dem Ende zu, als sich endlich mal ein paar Fr&#252;chte zeigten. Von den Habanero Chocolate leider nur an der einzigen kleinen Balkonkastenpflanze. Die im gro&#223;en Topf wuchs zwar ganz ordentlich, es gab aber nur sp&#228;rliche kleine Fr&#252;chte, bevor der Herbst mit eisiger Kraft zum Gegenschlag ausholte. Zum Gl&#252;ck hatte ein Freund eine recht ausgiebige Chocolate-Ernte, und einiges abzugeben, und so ist zumindest der Vorrat im Tiefk&#252;hli aufgef&#252;llt.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07432.jpg" title="Habanero Datil" class="shutterset_singlepic376" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/376__x60_dsc07432.jpg" alt="Habanero Datil" title="Habanero Datil" />
</a>

<p>Von den neuen Habanero Datil sind doch einige Fr&#252;chte gewachsen und die haben durchaus gehalten was zu erwarten war. Sie haben das typisch fruchtige Habaneroaroma, aber die Sch&#228;rfe liegt tats&#228;chlich nur  im mittleren Bereich. Die kann man also auch mal gefahrlos an einen Salat schnippeln. Nach der Nullnummer mit der sch&#228;rfelosen Z&#252;chtung im letztem Jahr, ein voller Erfolg, auf der Suche nach einer gez&#228;hmten Habanero. Dennoch ist es nur ein Kompromiss und f&#252;r besondere Anl&#228;sse zu empfehlen (zum Beispiel wenn chiliuntrainierte G&#228;ste zum essen kommen), denn was die Intensit&#228;t des Aromas angeht, muss sie vor den echten Vertretern der Capsicum Chinense den Hut ziehen.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07269.jpg" title="Balkonbegrünung" class="shutterset_singlepic369" >
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</a>
 
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</a>
 
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</a>
 
<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07388_.jpg" title="Chilies nach dem Sturm" class="shutterset_singlepic374" >
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</a>

<p>Auf jedenfall macht es viel Spa&#223;, den neuen Balkon in eine gr&#252;ne Chiliplantage zu verwandeln. In der luftigen H&#246;he sind die Pfl&#228;nzchen aber auch ganz sch&#246;n Wind und Wetter ausgesetzt. Vor allem an den Balkonk&#228;sten pfeift ordentlich der Wind vorbei. Da muss man ziemlich vorausschauend planen, wenn man den ganzen Tag nicht da ist. Immer sch&#246;n gie&#223;en (wenn den ganzen Tag die Sonne ranknallt, saufen die gut was weg), und die Wetterlage absch&#228;tzen. Einmal hab ich den Wetterbericht etwas aus den Augen verloren und die K&#228;sten nicht runtergestellt, wo es etwas windgesch&#252;tzter ist, und so hat der angek&#252;ndigte Gewittersturm gute Arbeit geleistet, aber es waren nur die Haltest&#228;be gebrochen, die Pflanzen sind nochmal verschont worden.</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/chilisaison-2012-2/dsc07213.jpg" title="Blattlausinvasion" class="shutterset_singlepic364" >
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</a>
 
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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/365__x60_dsc07215.jpg" alt="Blattlausinvasion" title="Blattlausinvasion" />
</a>

<p>Am meisten Probleme hatte ich diesmal, vor allem zum Ende der Saison, mit Blattl&#228;usen. Die haben den Pflanzen ordentlich zugesetzt. Und wenn man da nicht von Anfang an hinterher ist, wird es schwierig sie wieder loszuwerden. H&#228;tte wohl mit einer h&#246;heren Dosis Neem-Samen in der Erde und prophylaktischem Gie&#223;en mit Neem&#246;l einsteigen sollen. F&#252;r n&#228;chstes Jahr ist schon der Vorrat aufgestockt. Als es dann im Herbst immer k&#228;lter wurde, wollte ich zumindest einige der Pflanzen retten und habe sie mit in die Wohnung genommen, aber das war f&#252;r die Blattlausinvasion eine Einladung. Trotz mehrfachem Gegenangriff hab ich sie nicht losbekommen und so schlie&#223;lich alle Pflanzen wieder verbannt. Lieber im Winter die Blattlausbrut loswerden, damit die neue Zucht nicht gleich wieder befallen wird. &#220;brigens scheinen Habaneros wesentlich schmackhafter als die klassischen Capsicum Anuum.</p>
<p>N&#228;chstes Jahr soll es dann aber wirklich etwas fr&#252;her losgehen. Schauen wir mal :)</p>

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		<title>Der Hobbit &#8211; Eine unerwartete Reise</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2012 00:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[last seen movies]]></category>

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Ohne gro&#223;e Einf&#252;hrung, mein kleines Resumé zum ersten Teil von Peter Jacksons &#8220;Der Hobbit&#8221; Verfilmung, der lang ersehnten, filmischen Fortsetzung Tolkiens Mittelerdestoff.
Ich habe mir kurz bevor der erste Teil in die Kinos kam nat&#252;rlich noch mal das Buch zur Hand genommen um wieder im Stoff zu stehen. Ob das immer so eine gute Idee ist, [...]]]></description>
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<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/lastseenmovies/hobbit.jpg" title="Der Hobbit (Quelle imdb.com)" class="shutterset_singlepic357" >
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</a>

<p>Ohne gro&#223;e Einf&#252;hrung, mein kleines Resumé zum ersten Teil von Peter Jacksons &#8220;Der Hobbit&#8221; Verfilmung, der lang ersehnten, filmischen Fortsetzung Tolkiens Mittelerdestoff.</p>
<p>Ich habe mir kurz bevor der erste Teil in die Kinos kam nat&#252;rlich noch mal das Buch zur Hand genommen um wieder im Stoff zu stehen. Ob das immer so eine gute Idee ist, wei&#223; man ja, dass an der Geschichte oft ordentlich ver&#228;ndert wird, sei mal dahingestellt.</p>
<p>Mein Eindruck ist, von einer Sache abgesehen, durchweg positiv. Technisch Oberklasse, bietet der Film in gewohnter Herr-der-Ringer-Manier genau das, was man erwarten konnte: tolle Bilder in atemberaubenden Kulissen, Witz, Spannung und gute Musik. Es ist ein Genu&#223;, wieder in Mittelerde einzutauchen, neue Geschichten zu erfahren und alte Bekannte wiederzutreffen.</p>
<p>Dass es keine einszueins Umsetzung des Buches werden sollte, war lange bekannt. Schon allein deshalb, weil aus dem doch recht schmalen B&#252;chlein drei ganze Filme in &#220;berl&#228;nge geplant waren. Und das ist auch durchaus legitim. Ich finde, dass hier das Potential deutlich zum Vorteil genutzt wurde, die vielen Randgeschichten, auf die im Buch nur verwiesen wurde, aber kein Platz war, gro&#223;z&#252;gig auszumalen. Dies ist wirklich gelungen, wie zum Beispiel die Einbettung der Erz&#228;hlung an den Anfang vom Herrn der Ringe mit Frodo und dem alten Bilbo. So gab es das ein oder andere Mal ordentlich G&#228;nsehaut wie bei Ankunft im bekannten Bruchtal, nat&#252;rlich wieder mit dem passenden Theme von Howard Shore! So macht Kino Spa&#223;.<br />
Nicht nur Ian McKellen (Gandalf) sagte, es w&#228;re wie eine R&#252;ckkehr bei der man eigentlich kaum weg gewesen sei. Man f&#252;hlt sich sofort wieder wohl und heimelig in Mittelerde.<br />
Die Geschichte des Hobbit wurde schlie&#223;lich mit viel Witz, Spannung und Liebe zum Detail gezeichnet. H&#246;hepunkt nat&#252;rlich, der Wechsel des Ringes beim Zusammentreffen von Bilbo und Gollum. Ein Vergn&#252;gen und fantastische Kinounterhaltung!</p>
<p>Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack, der wohl leider auch nicht anders zu erwarten war. Denn wie so oft, wurde das Potential einer perfekten Umsetzung verschenkt. Hier und da wurden &#196;nderungen an der Grundstory vorgenommen, welche dem Kenner des Buches sofort aufgefallen sind. &#196;nderungen, die weder notwendig, noch verst&#228;ndlich oder tolerierbar sind. Warum tut ein angesehener Regisseur und Produzent so etwas? So viele Szenen waren quasi einszueins dem Buch entnommen, was doch beweist, das es m&#246;glich ist. Und dann wurde wieder &#252;bel umgestrickt. Was sollte diese erfunde Ork-Verfolgungsgeschichte? Unn&#246;tig. Warum diese k&#252;nstlich erschaffenen Heldenszenen, wie der Angriff der Zwerge auf die Trolle (wurden die Zwerge doch g&#228;nzlich &#252;berrascht), oder der Angriff Bilbos auf den Superork auf der Klippe? Unn&#246;tig. Der Stoff war doch in sich perfekt und ausglichen. Und wir sind doch l&#228;ngst in einer Zeit angekommen in der filmisch nichts mehr unm&#246;glich ist, z&#228;hlt also auch diese Ausrede nicht. Wieso muss man dann einen solchen Fauxpas begehen? F&#252;r mich absolut unverst&#228;ndlich.</p>
<p>Letztlich bleibt aber, obwohl es f&#252;r das I-T&#252;pfelchen nicht gereicht hat, ein durchaus positiver Eindruck. Ein episches Fest f&#252;r die Sinne. Ich hatte viel Spa&#223; und freue mich auf die Fortsetzungen!</p>
<p>Nachtrag zur deutschen Fassung:</p>
<p>Gandalf hatte nicht seine altbekannte Synchronstimme. Sowas nervt tierisch. Hier ging es gerade noch so durch, beim alten Spock damals im neuen Star Trek war ich regelrecht entsetzt. Daf&#252;r, dass die Deutschen Spitzenreiter im Filme synchronisieren sind, ist das mal wieder ein Armutszeugnis. Klar, manchmal sind die alten Synchronsprecher eben nicht (mehr) verf&#252;gbar. Aber w&#252;rde man wollen, k&#246;nnte man auch jemanden anderes finden, der genau die gesuchte Stimme hat. Aber das Thema mit dem perfekten Film hatten wir ja schon&#8230;</p>
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		<title>Tour de Dresde &#8211; Etappe 10 &amp; 12</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 22:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Radfahren in Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Radsport]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de Dresde]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag stand am Montag noch ein Zeitfahren auf dem Plan. Ich war vom Wochenende doch ganz sch&#246;n geschlaucht und hab die Runde zum Stoppomat ausgelassen und stattdessen im B&#252;ro ein St&#252;ndchen rausgearbeitet f&#252;r die folgenden Tage. Muss schon ganz sch&#246;n fr&#252;h auf der Matte stehen, damit ich rechtzeitig loskomme um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem ersten Ruhetag am Dienstag stand am Montag noch ein Zeitfahren auf dem Plan. Ich war vom Wochenende doch ganz sch&#246;n geschlaucht und hab die Runde zum <a href="http://www.stoppomat-meissen.de/" target="_blank" class="liexternal">Stoppomat </a>ausgelassen und stattdessen im B&#252;ro ein St&#252;ndchen rausgearbeitet f&#252;r die folgenden Tage. Muss schon ganz sch&#246;n fr&#252;h auf der Matte stehen, damit ich rechtzeitig loskomme um p&#252;nktlich zum Start in Montour am Goldenen Reiter zu sein.</p>
<p>Mittwoch dann die erste Hochgebirgsetappe die ich mir nat&#252;rlich nicht entgehen lassen wollte. Wetter war auch noch super. Sch&#246;n warm und sonnig. Mit 40! Fahrern ein erneuter Teilnehmerrekord. Wahnsinn!</p>

<a href="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/tour-de-dresde-2012/tourdedresde2012-10.jpg" title="Tour de Dresde 2012 Etappe 10
Auf dem Gipfel von Schlottwitz nach Berthelsdorf" class="shutterset_singlepic356" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.eppinator.de/blog/wp-content/gallery/cache/356__250x_tourdedresde2012-10.jpg" alt="Tour de Dresde 2012 Etappe 10" title="Tour de Dresde 2012 Etappe 10" />
</a>

<p>Auf dem Plan standen steile Rampen zwischen Lockwitzgrund und M&#252;glitztal. Immer sch&#246;n rauf und runter. Es war hart. Weniger die Strecke und Anstiege, aber es wurde von Anfang an gen&#252;ppelt. Eine sehr hektische Runde, oft musste man Vollgas geben um dran zu bleiben und in jeden Anstieg wurde reingeknallt. Auf den Gipfeln wurde nat&#252;rlich gewartet, die steilen Rampen konnte man also wenigstens im eigenen Tempo fahren. Der Anstieg von Schlottwitz nach Berthelsdorf hat schon was! Meine immernoch leicht schmerzende Rippe fand den Tag nicht so prickelnd. Irgendwie gings aber. Und war dann doch eine coole Runde &#252;ber 80 Kilometer und 1050 H&#246;henmeter.</p>
<p>Die zweite Hochgebirgsrunde am Donnerstag habe ich dann auf Grund eines Zeitengpasses aber vor allem wegen des mieserablen Wetters wieder ausgelassen. Waren wohl immerhin 7 Fahrer am Start an diesem verregneten Tag. Gegangen w&#228;re es aber grad noch, denn am Abend hat es nicht mehr geregnet.</p>
<p>Heute zum Wochenendauftakt mit 20 weiteren Fahrern wieder dabeigewesen. Petrus hat am Nachmittag die letzten Wolken ausgequetscht und so gab es sogar hier und da noch ein paar Sonnenstrahlen. Obwohl es heute mit 18°C schon recht kalt war, im Vergleich zu den letzten Wochen, gerade noch im Limit. Gabs eben noch ein langes Trikot oben drauf, und die Windjacke war auch dabei.</p>
<p>War eine super Gebirgsrunde heute &#252;ber 78 Kilometer und 750 H&#246;henmeter. Erst ein flacher Anlauf, auf der Bundestra&#223;e Richtung Mei&#223;en. Und dann gings links weg &#252;ber die linkselbischen H&#252;gel. Insgesamt drei steile Rampen mussten erklommen werden, bevor es in einem Affenzahn in geschlossener Gruppe durch Freital wieder gen Dresden ging. Geil!</p>
<p>Jetzt bin ich mal wieder ganz sch&#246;n platt, aber gl&#252;cklich. Morgen steht wieder eine Flachetappe an, und am Sonntag nochmal Hochgebirge. Mal sehen was die Beine sagen, aber vor allem das Wetter. Regenfahrt muss jetzt nicht sein, vor allem wenns so frisch ist. Ich fahre dieses Jahr den Genu&#223;modus und picke mir die passenden Etappen raus. (Wobei jetzt Genu&#223; auch relativ ist, betrachtet man das was ich bisher so gefahren bin und mein Leistungsniveau *hust*) Das goldene Ziel w&#228;re nat&#252;rlich mal die Tour komplett zu fahren, so wie es die Fahrer der echten Tour auch m&#252;ssen. Da lernt man dann wohl wirklich was leiden bedeutet. N&#228;chstes Jahr vielleicht ^^</p>
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