Was die Woche so los war

Diese Woche keine großen Sachen gemacht, aber auch nicht faul gewesen.

Sonntag mit Jens ein kleines Abendründchen gelaufen (ich erwähnte es) und eine Runde one hundred pushups gemacht.

Montag habe ich spontan den Renner ausgepackt. Es sah nicht gerade schön aus draußen, total diesig und nebelig. Aber zumindest kaum Wind. Also die gelben Sonnengläser auf die Sportbrille gesteckt, dick eingepackt und los. Da weiß ich wieder, warum ich diese Jahreszeit hasse: es ist einfach sch**** sich mit zig Kleidungslagen eindecken zu müssen. Davon abgesehen, dass es ewig dauert und nicht toll aussieht, es fühlt sich einfach nicht gut an. Die Haut braucht Luft und Sonne! Alles was über eine zweckmäßige Befestigung des Gemächts herausgeht ist zuviel ;) Außerdem gibts ja dann wieder das Problem: entweder es ist zu kalt (Fahrtwind, Temperatur), oder man schwitzt sich nen Wolf (Berg!). Auf dem Rad ist der Kontrast einfach zu hoch. Sommer komm zurück! Jetzt! Notiz für die Kategorie mittel- bis langfristige Lebensziele: Klimazone wechseln!

Geschafft: 500-km-Marke Laufen

Mit der kleinen gemütlichen Laufrunde gestern Abend habe ich die 500-Kilometer-Marke geknackt. Yeah. Gelegenheit, um einen kleinen Blick auf die aktuelle Statistik meines ersten Laufjahres zu werfen.

Statistik Laufen Distanz 2010 (Stand: 1.11.2010)

Im Februar ging es mit ganz kleinen Schritten los. Läufe über eine halbe Stunde um die 4-5km. Distanz und Umfang wurden in den folgenden Wochen/Monaten kontinuierlich gesteigert.

Erster Höhepunkt folgte im Mai mit meinem ersten Wettkampf bei der Teilnahme am Campuslauf  (5 km). Im selben Monat folgte ein weiterer 5-km-Lauf bei der Rewe Teamchallenge zusammen mit Jens, Rainer und Christian. Damit war Mai dann auch der Laufintensivste Monat des Jahres.

Das Knie, das Knie

Sonntag am späten Nachmittag, kurz bevor die Sonne viel zu früh (Herbst!) hinter den Hügeln versank, startete ich mit Jens noch eine kleine entspannte Laufrunde. Der Lauf an sich war wunderbar und tat richtig gut. Für den Geist zumindest. Mein Knie allerdings fühlte sich nicht so gut an. Keine wirklichen Schmerzen, etwas unangenehm von Zeit zu Zeit, aber schon irgendwie den Eindruck vermittelnd, dass nicht alles in Ordnung sei.

Heute früh war ich dann mal beim Doc. Er hat ordentlich rumgedrückt, gezogen, gequetscht, gedreht, aber soweit ist mit dem Kniegelenk alles OK. Es bestätigte sich nur, was ich mir letzte Woche schon dachte: mein 22Km-Lauf war zuviel des Guten. Die lange Strecke, in Kombination mit viel bergablaufen hat das Knie etwas überreizt. Der Doc verschrieb mir etwas Entzündungshemmendes.

Piranha 3D

Piranha 3D (Quelle imdb.com)

Heute waren haben wie mal wieder einen Versuch gestartet, dem in Ansehen und Glanz angekratzten Kino eine weitere Chance zu geben.
Grund war ein Film, dessen Erscheinen ich schon einige Wochen entgegenfieberte: Piranha 3D.
Klingt erstmal abgedroschen. Schnöder Rotz denken vielleicht die meisten.
Für mich als Fan von satten, freiwillig oder unfreiwillig komischen Splatter-Horror Filmen aber ein potentielles Schmankerl: Der Regisseur ist kein Geringerer als Alexandre Aja, der uns bereits mit Leckerbissen wie High Tension (2003) und dem Remake von The Hills Have Eyes (2006) beglückte.
Dazu wurde das ganze auch noch in 3D geboten. Ein Grund mehr, mal wieder ein Multiplex zu besuchen, statt eine Bluray über das wunderbare Heimkino zu jagen.
Guter Ausgangspunkt also für einen unterhaltsamen Abend.

Chilihärtetest

Habaneros auf der Fensterbank

So sieht es dieser Tage auf meinem Fensterbrett aus. Drei wunderbar gediehene Habaneropflanzen erfreuen sich an der Herbstsonne und tragen herrliche Früchte.

Wetter.com zeigt gerade (22:00Uhr) 5°C. Laut Wetterwarnung soll es heute Nacht örtlich noch bis auf -2°C absinken. Brrrrr. Da wirds doch eng für meine Habaneros, denn unter fünf geht langsam das große Sterben los. Laut eindringlicher Warnung meiner Chili-Lektüre jedenfalls. Thermometer auf dem Fensterbrett zeigt momentan immerhin och 7°C.

Herbstsonne und das Knie

Der Sonntag wartete mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein auf. Ideale Bedingungen also für eine Sporteinheit an der frischen Luft.
Wenn das doofe Knie nicht wäre. Nach meinem Husarenlauf letzten Sonntag über 22Km, entschied sich mein linkes Knie, etwas gereizt sein zu wollen. Laufen, Treppen steigen etc. am nächsten Tag war.. nunja, sagen wir einfach, manch Rentner ist agiler unterwegs ;) Zwei Tage später gings wieder, die Beschwerden zumindest nichtmehr spürbar. Freitag war ich dann mit Jens auf einer entspannten kleinen flachen Regenerationsrunde im Großen Garten laufen. Leider machte sich gegen Ende bereits wieder ein Ziehen im Knie bemerkbar. Also doch lieber noch etwas kürzer treten und eine größere Laufpause einlegen?! Tolle Wurst!

Sonntagsrunde – Tour in den Süden – Meine erster 22-km-Lauf

Nachdem ich Freitag die Herbstsonne mit einer Rennradrunde genutzt habe stand für das Wochenende noch ein längerer Lauf an. Eigentlich wollte ich gern wieder mit Jens losziehen. Er hatte aber 30km in zwei Etappen geplant, und zwar nicht direkt ab Haustür sondern zunächst mit dem Auto zum Laufgebiet, also blieb mir diesmal auch nicht die Option nur ein Stück mitzulaufen.

Tour in den Süden - Höhenprofil Tour in den Süden - Übersicht

Also habe ich auf etwas auf GPSies rumgeklickt und eine eigene Tour zusammengestellt. Wollte immer schon einmal die Südrunde auf dem Pfad der ehemaligen Semmeringbahn laufen. Laut Plan sollten es 22km werden. Ambitioniert, aber von nichts kommt ja nichts.

Letzte Sommertour

Das wars dann wohl endgültig mit dem Sommer 2010. Während schon die letzten Wochen einige kühle, regnerische und kalte Tage hatten, die deutlich spürbar vom herannahenden Herbst zeugten, hauchte der Sommer nun diese Woche endgültig seine letzten richtig warmen Sonnenstrahlen über das Land.

Tour de Dresde – Ein Sprung ins kalte Wasser

20.07.2010 Tour de Dresde Etappe 16

Tour de Dresde - Etappe 16 - Höhenprofil

Heut wollt ich mich endlich mal wieder aufs Rennrad schwingen. Hatte vorher mal noch im Cielab-Forum gestöbert, und festgestellt, dass ja zur Zeit auch die Tour de Dresde läuft. Da hatte ich garnicht mehr drangedacht. Da mal mitzurollern habe ich schon seit einigen Jahren vor, aber es hat sich immer irgendwie nicht ergeben, oder ich hab mich einfach nicht getraut. Aber heute hat das irgendwie gepasst und so entschloss ich mich also ziemlich spontan da mitzurollern…

15. Fahrradfest der Sächsischen Zeitung – Nachbetrachtung

Und da war das 15. Fahrradfest der Sächsischen Zeitung auch schon wieder vorbei. Anne und Micha am Start Bei unmenschlichen, heißen Temperaturen unter der gnadenlosen Sonne, habe ich mich mit zwei Freunden (Anne und Michael) über die 125-Km-Strecke gequält. Man kann unter diesen Bedingungen durchaus von einer Extremveranstaltung sprechen…

Meinen vorherigen Trainingsstand würde ich mal als nicht optimal, aber ausreichend beschreiben. Da ich in den letzten Wochen der Diplomarbeit lag, war für umfangreiche Radtouren keine Zeit, meine längsten Touren dieses Jahr waren gerademal 80km. Ich war aber relativ oft laufen, weshalb zumindest eine gewisse  Grundkondition vorhanden war.