Piranha 3D

Piranha 3D (Quelle imdb.com)

Heute waren haben wie mal wieder einen Versuch gestartet, dem in Ansehen und Glanz angekratzten Kino eine weitere Chance zu geben.
Grund war ein Film, dessen Erscheinen ich schon einige Wochen entgegenfieberte: Piranha 3D.
Klingt erstmal abgedroschen. Schnöder Rotz denken vielleicht die meisten.
Für mich als Fan von satten, freiwillig oder unfreiwillig komischen Splatter-Horror Filmen aber ein potentielles Schmankerl: Der Regisseur ist kein Geringerer als Alexandre Aja, der uns bereits mit Leckerbissen wie High Tension (2003) und dem Remake von The Hills Have Eyes (2006) beglückte.
Dazu wurde das ganze auch noch in 3D geboten. Ein Grund mehr, mal wieder ein Multiplex zu besuchen, statt eine Bluray über das wunderbare Heimkino zu jagen.
Guter Ausgangspunkt also für einen unterhaltsamen Abend.

Zombieland

Habe den neusten Zombifilm mit dem passenden Titel “Zombieland” (2009) bereits letzte Woche gesehen, konnte mich aber noch nicht durchringen etwas zu schreiben, er war einfach zu gut!

AWESOME! Spielt in einer Liga mit dem Remake von “Dawn of the dead“. Und das nicht nur wegen dem hammer-rockigen Soundtrack, der im Intro von nichts geringerem als Metallicas “For Whom the Bell Tolls” eingeleitet wird.

Klassische Story: Virus. Menschen werden zu Zombies. Kaum Überlebende. Vier davon spielen die Hauptakteure dieses unterhaltsamen kleinen Meisterwerks. Im Verlauf der Geschichte finden sie zueinander und versuchen schließlich von A nach B zu gelangen, in der Hoffnung das es in B noch zombiefreie Zone mit Überlebenden gibt.

Jennifer’s Body

Gestern habe ich endlich “Jennifer’s Body” gekuckt. Natürlich die längere Extended Version.

Weiß nicht recht wie ich ihn bewerten soll. Nicht ganz das was ich erwartet habe. Für den typischen unterhaltsamen Splatter-Grusel war er teils viel zu ernst, für einen ins Mark gehenden ernsthaften Gruselschocker allerdings die Story und schauspielerischen Leistungen zu schwach. Irgendwie so ein Mittelding, und daher irgendwie “nicht richtig”, nix halbes und nix ganzes.

Davon abgesehen wurden ganz ordentliche Bilder geliefert. Von Megan’s Traumkörper abgesehen gabs auch einige splattrige Szenen. Ziemlich cooler Auftritt: Adam Brody (bekannt als Seth Cohen aus “The O.C.”) als Frontmann der Indie-Rock-Band Low Shoulder. Netter Titelsong übrigens.

District 9

Das war für mich die Überraschung des Jahres! Wenn ich überlege, was ich sonst so dieses Jahr neues gesehen (oder mir erspart) habe, würde ich den glatt zum Film des Jahres 2009 küren. Einer der seltenen Filme, bei denen man nicht schon nach dem Trailer alles gesehen hat, sondern weitaus mehr geboten kriegt.

Realismus durch Wackelkamera, standesgemäße Technik, erfrischender Humor, viel zum Nachdenken anregender Tiefgang, wunderschöner Soundtrack (typischer Stil!), und trotzdem ordentlich Action garniert mit einigen herrlichen Splattereinlagen (Warum FSk16 ist, bleibt mir allerdings ein Rätsel). Ja, so macht Kino Spaß!